MFN | Museum für Naturkunde

Verfahrensgegenstand waren Vorschläge für die bauliche und infrastrukturelle Ertüchtigung und Ergänzung des denkmalgeschützen Bestandes

Aufgabe

Das Museum für Naturkunde sieht die Möglichkeit und Notwendigkeit, eine führende Rolle im wissenschaftlichen Dialog des 21. Jahrhunderts einzunehmen. Diesem Anspruch kann es nur mit einer Instandsetzung seines Altbaubestandes, einer Ergänzung und Erweiterung der verfügbaren Flächen durch Neubauten gerecht werden.

Die Museumsleitung hat mit dem „Zukunftsplan – konzeptionelle und bauliche Entwicklungsperspektiven für das Museum für Naturkunde Berlin“ im Jahr 2018 eine Agenda vorgelegt, die Maßnahmen umreißt, mit denen das Museum für Naturkunde Berlin seiner Verantwortung als „Ort der Information, Reflexion und Diskussion mit der Gesellschaft“ (Zukunftsplan, S.1) gerecht werden kann. Die Kern-Elemente dieses Zukunftsplans, die bauliche und infrastrukturelle Ertüchtigung sowie die Digitalisierung der Sammlung und damit zusammenhängend der Wissenstransfer sollen als einheitliche, ineinandergreifende Maßnahmen in den kommenden Jahren entwickelt und umgesetzt werden.

Im Zukunftsplan sind die drei wesentlichen funktionalen Bereiche des Bedarfes umrissen. Dies sind die

  • Grunderschließung der aus 30 Millionen Objekten bestehenden Sammlungen (u.a. Digitalisierung) und die Schaffung einer zukunftsorientierten Sammlungsinfrastruktur
  • eine Forschungsinfrastruktur auf dem neusten Stand der Technik und Forschung
  • Ausbau einer vielgestaltigen Wissenschaftskommunikation und attraktiven Besucherinfrastruktur.

Mit der Bestätigung eines 1. Projektabschnitts des Zukunftsplans durch den Bund und das Land Berlin werden insgesamt rund 294 Mio. Euro zur baulichen und infrastrukturellen Ertüchtigung auf der Liegenschaft Invalidenstraße bereitgestellt.

Damit ergibt sich nun die Möglichkeit, die betreffenden Gebäude und Außenanlagen der Liegenschaft instand zu setzen und den wachsenden Flächenbedarf zu befriedigen. Das strategische Ziel ist es, das Potenzial der einzigartigen Bausubstanz für das Museum für Naturkunde als einer führenden Institution der Leibnitz-Gemeinschaft auszubauen und zu nutzen.

In einem zweiten, späteren Projektabschnitt, der nicht Gegenstand dieser Auslobung ist, ist der Wissenschaftscampus in enger Kooperation mit der Humboldt-Universität zu erweitern um die Gebäude Thaerbau, Mittelbau und Ostbau.

Ort

Berlin

Auftraggeber:in

Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung

Verfahren

Nichtoffener 1-phasiger Realisierungswettbewerb nach RPW (2013)

Projektzeitraum

01/2023 – 06/2023

Wettbewerbssumme

324.000 €

Ansprechpartner:in

Katrin Bade
bade@c4c-berlin.de

Termine

  • Ausgabekolloquium
    17.02.2023 in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr
  • Ende des Rückfragenzeitraums
    13. März 2023
  • Rückfragenkolloquium
    15. März 2023 in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr
  • Abgabe der Unterlagen
    15. Mai 2023
  • Jurysitzung
    28. und 29 Juni 2023

Teilnehmende

  • allmannwappner GmbH  
  • Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten  
  • BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH  
  • Cruz y Ortiz Arquitectos S.L.  
  • David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH  
  • Gerber Architekten GmbH  
  • Gina Barcelona Architects und SHA Scheffler Helbich Architekten  
  • gmp International GmbH  
  • heneghan peng architects  
  • HENN GmbH und BRENNE ARCHITEKTEN GmbH  
  • Hoskins Architects (Hoskins Planungs GmbH) und ZRS Architekten GvA mbH  
  • sauerbruch hutton gva  
  • Staab Architekten GmbH  
  • Studio Gang Architects und Ecker Architeken  
  • WXCA Sp. z o.o. und Kopperroth Architektur und Stadtumbau  

Preisgericht

Fachpreisrichter:innen

Jun.-Prof. Anne Hangebruch, Architektin, Dortmund / Zürich
Prof. Ansgar Schulz, Architekt, Leipzig
Prof. Barbara Holzer Architektin, Zürich/Berlin
Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Stadtplaner, Berlin/Leipzig
Prof. Dr. Raoul Bunschoten, Architekt, Berlin/Köln
Prof. Hilde Léon, Architektin, Berlin
Prof. Ulrike Lauber, Architektin, Berlin
Stefan Bernard, Landschaftsarchitekt, Berlin

Sachpreisrichter:innen

Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator Berlin, Landesdenkmalamt
Dr. Henry Marx, Staatssekretär Wissenschaft und Forschung, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin
Dr. Uta Grund, Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates MfN, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat Berlin Mitte
Prof. Johannes Vogel, Ph. D. Generaldirektor Museum für Naturkunde
Prof. Peter C. Kjaergaard, Direktor, Naturkundemuseum Kopenhagen
Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin Berlin
Stephan Junker, Geschäftsführer, Museum für Naturkunde

Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter:innen

Johannes Löbbert, Architekt, Berlin
Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin
Prof. Inga Hahn, Landschaftsarchitektin, Berlin

Stellvertretende Sachpreisrichter:innen

Dr. Ruth Klawun, Abteilungsleitung Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesdenkmalamt, Berlin
Dr. Sandro Holzheimer, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Jan Schablitzki, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Abteilung Außeruniversitäre Forschung und Charité
Julia Feier, Leitung der Stabsstelle Architektur | Stadtgestaltung, Planung, SenSBW, Berlin
Kristina Laduch, Bezirksamt Berlin-Mitte
Prof. Dieter Janosch, Berater, Museum für Naturkunde
Prof. Dr. Stefan Simon, Wissenschaftlicher Beirat MfN, Rathgen-Institut der Staatlichen Museen zu Berlin

Projekt-Ergebnisse

1. Preis

1. Preis: gmp International GmbH

Architektur

gmp International GmbH, Hamburg 
Stephan Schütz
Christian Hellmund, Aqel Abueladas, Valentin Goetze, Bernhard Räder-Großmannn, Eduard Resi-na Benitez, Marco Rodriguez, Maximilian von

Freiraumplanung

Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH, München 
Rainer Schmidt
Isabelle Schneider, Yufei Wang

Fachberatende

 
(Fachbereich: Visualisierung)
Jan-Peter Deml 
CONCEPTLICHT GMBH 
(Fachbereich: Lichtplaner)
Helmut Angerer 
schlaich bergemann partner 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Michael Werwigk 

Die Verfasser schlagen sehr gut organisierte Ausstellungsräume vor, die mit zwei überdachten neuen und interessanten Ausstellungshöfen als „neue kuratorische Möglichkeitsräume“ ergänzt werden. Die neuen Innenhöfe vermitteln den Geländesprung zum Nordbau gut und versprechen sehr hohe Innenraumqualitäten. Dies entspricht in hohem Maße den Ambitionen eines Zukunftsmuseums.

Durch die leichte Anhebung des Vestibüls gelangen die Besucher barrierefrei in den heutigen Dino-Saal, der zu einer einladenden Eingangshalle mit den Funktionen Ticketing und Wissenschaftsaustausch zur „Welcome Hall“ umgenutzt wird. Die für Besucher bequeme Anordnung von Garderoben und Schließfächer beiderseits des Vestibüls ist keine gänzlich überzeugende Nutzung dieser attraktiven Räume. Auf der Ostseite der Eingangshalle sind im angrenzenden Flügel logisch das Café und der Shop angeordnet. Dieser zentrale Bereich kann auch unabhängig vom Museumsbetrieb gut genutzt werden.

Von der Eingangshalle, die eine logische Mitte darstellt, gelangen die Besucher in die Ausstellungsbereiche, die über die großzügigen historischen Treppenhäuser, die zwei neuen Brücken im Hof 2 und ergänzende Aufzüge gut erschlossen sind. Insbesondere diese neuen Brücken ermöglichen logische und barrierefreie Rundgänge auf allen drei Ausstellungsebenen.

Die neu überdeckten Höfe sind mit Lichtdecken (Trägerrost-Konstruktionen) überdacht, die konstruktiv logisch auf Stützen unabhängig vom Bestandsgebäude freitragend angeordnet. Die räumliche Wirkung wird allerdings in Teilen kontrovers diskutiert. Die vorgeschlagene Deckenkonstruktion begrenzt den Wärmeeintrag, ermöglicht solare Energiegewinne und eine gute Steuerung des Lichts, bei intelligenter Nutzung des Tageslichts und trägt so dazu bei, die beiden neuen Hallen für kuratorische Eingriffe optimal zu betreiben. Durch die Nutzung der Höfe 2 und 3 schaffen die Verfasser damit neue museale Erlebnisräume, die dem Museum vielfältige Gestaltungsoptionen ermöglichen, wobei die Überdachung des Hofes 3 aber nur bei entsprechend nachweisbarer Wirtschaftlichkeit realistisch ist.

Im Freiraum werden in den einzelnen Höfen und Orten verschiedene Setzungen vorgenommen, die per se keine übergeordnete Verknüpfung erkennen lassen. Sehr interessant ist eine Öffnung des Areals mit dem „Habersaath-Hof“ zur Habersaathstraße. Das Museumsensemble erhält so eine angemessene kleine Vorplatzsituation im Übergang zum städtischen Raum, die den derzeitigen Rückseitencharakter aufhebt. Insgesamt bietet das Freiraumkonzept einen recht robusten Rahmen, der für Open Labs, Veranstaltungen, Ausstellung etc. nutzbar sind. Dabei verbleiben Gestaltung sowie Pflanzkonzept allerdings sehr schematisch, die Campusmagistrale stark am Bestand und verspielen damit die Potentiale die Freiräume charaktervoll auszudifferenzieren.

Die nahe am heutigen Zustand angelehnte Vorplatzgestaltung sichert durch eine leichte Anrampung zur Haupttreppe und die beidseitig angeordneten gegenläufigen und recht engen Rampen zwar die Barrierefreiheit, stellt aber insgesamt keine durchgreifende Verbesserung des Auftritts des Museums zur Stadt dar. So weist der Vorplatz noch ungenutzte Potentiale auf und leistet die erwünschte „Willkommensgeste“ (Sichtbarkeit des Museums und Aufenthaltsqualitäten des Vorbereichs) so noch nicht im ausreichenden Maße. Die Idee eines „grünen Foyers“ für den Vorplatz ist bezüglich Belichtung und Pflegeaufwand kritisch zu prüfen.

Das vorgeschlagene Nordgebäude stellt eine angemessene Ergänzung des Museumskomplexes dar.

Beurteilung der Denkmalpflege:

Die neugeschaffene Eingangssituation mit einer Rampe in die Vestibül-Ebene führt zum Verlust der der bauzeitlichen Sockelzonen des Eingangsportals und des bauzeitlichen Fußbodens. Dies wird denkmalpflegerisch äußerst kritisch bewertet. Problematisch wird die Öffnung der Fenster beidseitig des Eingangsportal gesehen. In die Höfe wird je eine zweite Ebene gestellt, die durch die Stützen die Anmutung eines Baukörpers haben. Die Hofwirkung wird dadurch deutlich reduziert. Der Vorgarten ist denkmalgerecht.

Das Konzept für das Naturkundemuseum bietet mit der neuen Mitte und den sehr gut nutzbaren Ausstellungsflächen, mit schönen Rundgängen, Einblicken und Angeboten, eine hervorragende Basis für die komplexen Anforderungen eines offenen und kommunikativen Forschungsmuseums

2. Preis

2. Preis: Staab Architekten GmbH

Architektur

Staab Architekten GmbH, Berlin 
Prof. Volker Staab
Prof. M.A. Petra Wäldle, Dr. MSc. Simon Banakar (Projektleitung), M.Sc. Konstanze Knoll, M.Sc. Steffen Rebehn, M.Sc. Frederec Rustige, BSc. Julius Dettmers, B.Sc. Leo Kraatz

Freiraumplanung

Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin 
Nicolai Levin
Aaron Arndt, Ila Khadilikar, Christiane Wetzel

Fachberatende

ifb frohloff staffa kühl ecker 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Dipl.-Ing. Henning Ecker 
Winkels+Pudlik Beratungsgesellschaft für Regenerative Energiewirtschaft und Versorgungstechnik mbH 
(Fachbereich: Gebäudetechnick und Energiekonzept)
Prof. Andreas Winkels 

Der Entwurf schlägt für die Erweiterung und den Umbau des Museums für Naturkunde ein System von additiven architektonischen Elementen vor, welche sich als neue, klar ablesebare Interventionen in die historische Anlage einfügen und diese mit einer neuen ,Zeitschicht‘ überlagern. Diese leicht anmutenden und präzise formulierten Architekturen bilden flexibel bespielbare und aneignungsoffene Räume, die spezifisch auf die jeweiligen programmatischen und örtlichen Anforderungen reagieren und gleichzeitig als zusammenhängende bauliche Strukturen ablesbar bleiben. Als feingliedriges, hölzernes Grundgerüst entworfen, bietet dieses ein offenes Raumsystem an, welches sich auch über die Zeit weiterentwickeln und für die sich stetig ändernden Bedarfe und Bedürfnisse des Museums neue Angebote schaffen kann.

Die Pergola-artige Struktur vor dem Haupteingang des Museums schafft eine visuell-räumliche Überlagerung mit der historisch-repräsentativen Fassade und dem öffentlichen Vorbereich des Museums und soll als kommunikativer Filter zwischen Innen und Außen wirken. Die filigrane Pergola übernimmt die funktionale Anforderung der barrierefreien Erschließung des Haupteingangs, die programmatischen Potentiale eines ,Foyer im Freien‘  sind jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft und es fehlt erheblich an räumlicher Großzügigkeit. Grundsätzlich aber transportiert dieses Konzept den Gedanken des sich öffnenden Museums, des spielerischen und partizipativen Vermittelns und unterstützt den niederschwelligen Zugang des kulturellen Ortes. Die architektonische Erscheinung und der temporäre Ausdruck werden aber äußerst kontrovers diskutiert.

Die eingestellte Struktur in Hof 2 folgt dem gleichen architektonischen Prinzip einer leichten, selbsttragenden Holzkonstruktion. Der eingestellte ,Ausstellungstisch‘ ist gut dimensioniert, die Abstände ermöglichen gut belichtete, großzügige Abgänge in die untere Ebene. Der hier geschaffene Raum bildet ein zusätzliches Raumangebot für kleinere, wechselnde Ausstellungen. Die neue zentrale Halle mit Treppenanlage und Aufzug kreiert eine sehr gute Orientierung für die Besucher:innen und schafft vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Rundgänge, allerdings ist die Anbindung der neugeschaffenen Vertikalerschließung an die einzelnen Geschosse der Bestandsbauten nicht befriedigend gelöst. Das Zusammenspiel der filigranen und eigenständigen Architektursprache der neuen Halle mit dem historischen und denkmalgeschützten Kontext wird unterschiedlich bewertet. Generell überzeugt jedoch der Vorschlag, nur einen der drei Höfe zu überdachen – diese Idee folgt konsequent dem Prinzip des Weiterbauens und -denkens und lässt entsprechend viele Gestaltungsoptionen für die Zukunft offen.

Die Grundrissorganisation zeigt grundsätzlich eine klare und sinnfällige Gliederung und Verteilung der Funktionen auf. Durch die Platzierung der Servicefunktionen im Untergeschoss sind die das Vestibül flankierenden Räume frei und flexibel bespielbar und können auch als Schaufenster zum Außenraum gelesen werden. Die Funktionsfähigkeit der Rampe im Vestibül ist jedoch – wie dargestellt – noch nicht gegeben. Auch die Platzierung des Groß-CT/Schaulabor ist aus Sicht der Nutzerin nicht sinnvoll und statisch nicht umsetzbar. Die Anordnung der Ticketkontrolle hinter der Saurierhalle ist gut umsetzbar und ermöglicht klare Besucherströme. Die vorgeschlagene Raumorganisation schafft so ein großzügiges Angebot an vielfältigen Rundgängen, erlaubt dem Museum eine flexible Bespielung der Ausstellungsflächen und schafft die räumlichen Voraussetzungen für neue interaktive und partizipative Vermittlungsformate.

Die Ost-West-Durchfahrt im Untergeschoss ist durch den Einbau der neuen Halle räumlich unterbrochen und nicht funktionsfähig. Das Forschungsgebäude im Nordhof ist klar und gut strukturiert und schließt den Hof räumlich überzeugend ab. Der präzise architektonische Ausdruck der Fassade wirkt an diesem Ort jedoch eher befremdlich und zu unspezifisch. Der Bearbeitungsstand des Neubaus am Campushof ist noch schematisch; funktional aber nachvollziehbar organisiert.

Das Freiraumkonzept bietet einen sehr zurückhaltenden, bestandsorientierten Gestaltungsansatz an und nimmt sich gegenüber der hochbaulichen Lösung stark zurück. Der Vorplatz orientiert sich konsequent an dem historischen Vorbild mit zentralem Zugang und unter Berücksichtigung des prägenden Baumbestandes. Die Gasse in den rückwärtigen Teil ist eher konventionell mit einer zentralen Straße und begleitenden Gehwegen gegliedert, die bepflanzten Restflächen verleihen dem Ort dennoch einen grün geprägten Charakter. Die diversen Höfe werden grün mit Rasenflächen und Baumpflanzungen gestaltet, eine thematische Differenzierung ist jedoch nicht erkennbar. Insgesamt schaffen die Freiflächen einen soliden und entwicklungsfähigen Rahmen für eine zukünftige Entwicklung.

Beurteilung der Denkmalpflege:

Die überdachte Treppen- und Rampenanlage vor dem Hauptfassade überbaut in Teilen das Gartendenkmal und führt zu einer erheblichen wie auch unangemessenen erscheinenden Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes. Diese wird deshalb äußerst kritisch gesehen und ist denkmalfachliche nicht vertretbar. Die neugeschaffene Rampe im Vestibül führt zum Verlust des bauzeitlichen Fußbodens. Die in den zweiten Hof eingestellte dominante Konstruktion mit Treppenanlage und Balkonebenen in drei Geschossen führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Raumwirkung.

Der Entwurf übersetzt die Vision für ein neues, zukunftsfähiges Museum für Naturkunde als offenes Haus, als aktiver Ort des Forschens und Vermittelns, überraschend einfach und nahezu selbstverständlich. Die Strategie der minimalistischen Interventionen, die modulare Herangehensweise und der Einsatz von biogenen Materialien verdeutlichen den zeitgemäßen und nachhaltigen Ansatz dieses Entwurfs.

3. Preis

3. Preis: allmannwappner GmbH

Architektur

allmannwappner GmbH, München 
Dipl.-Ing. Architekt Markus Allmann, Dipl.-Ing. Architekt Ludwig Wappner
Dipl.-Ing. Architekt Philipp Vogeley, Ing. Arch. Patrik Uchal, M.Sc. Architektur Pauline Rohländer, M.A. Architektur Lukas Flohrer, M.Sc. Architektur Lisa Stadtmüller, B.Sc. Architektur Kilian Re-user, B.Sc. Architektur Emil Roeck; B.A. Architektur Klara Sauer, M.A.Architektur Lukas Sippl, M.A. Architektur Lukas Conrad

Freiraumplanung

rabe landschaften, Hamburg 
Dipl.-Ing. Sabine Rabe, M. Sc. Jonathan Seger

Fachberatende

 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Dipl.-Ing. Boris Peter 
 
(Fachbereich: Brandschutz)
Sandra Seifert, HHP Berlin 

In einer unaufgeregten, präzise hergeleiteten Abfolge von Maßnahmen zielt der Entwurf auf eine „subtile Requalifizierung“ des Bestandes. Der Vorplatz kann durch seine einfache und klare Gliederung und das angemessene Verhältnis von grünen und steinernen Flächen eine sinnvolle Aufwertung erreichen und gleichzeitig das Museum in seinem selbstbewussten Auftritt stärken.

Eine zurückhaltende, mit filigranem Geländer versehene und einladend breite Rampe beidseits der Haupttreppe erschließt das Haus zukünftig inklusiv. Die Führung der Rampennutzer im Inneren über die seitlichen Vorräume wird kontrovers diskutiert.

Zwei gleichartige Einbauten in den Höfen 2 und 3 – jeweils als eingestellter Ausstellungstisch mit einem luftigen, auf den Traufsimsen lagernden Lichtdach schaffen großzügige, flexibel bespielbare Museumsflächen und erlauben eine einfache und leistungsfähige Rundgang-Erschließung im Eingangsgeschoss. Hier, wie auch in den oberen Geschossen, wird sinnvollerweise der Nordflügel in die Besucherflächen integriert, während die Verwaltung die Räume oberhalb des Kopfbaus belegt. Zusätzlich macht das Konzept für das Untergeschoss in Gebäudemitte unter den beiden neuen Ausstellungshallen ein erweitertes und positiv bewertetes Ausstellungs- bzw. Forschungsangebot. Inwieweit die jeweils drei Öffnungen zwischen EG und UG diese tiefliegenden Räume attraktiv in die Raumfolge einbinden, wird innerhalb der Jury nicht vollständig bejaht. Der Lastabtrag der neuen Hofdächer über die Bestandswände ist optisch elegant, ist unter den Rahmenbedingungen allerdings nicht sicher realisierbar.  Weiterhin entsteht durch die doppelte Hofüberdeckung ein zusätzliches Angebot an Ausstellungsflächen, welches nur bei entsprechend nachweisbarer Wirtschaftlichkeit realistisch ist. Die exakte Dopplung der neuen Hallen wird auch aus architektonischer Sicht im Preisgericht eher nicht begrüßt.

Im fünften Hof entsteht durch den Rückbau der ehemaligen Dioramenhalle ein neues halböffentliches Café und damit ein sehr attraktiver Pausenhof für Mitarbeiter und Eingeweihte. Ein eigens geschaffener Zugang im EG macht dies zu einem charmanten Treffpunkt jenseits der großen Besucherströme. Zur Habersaathstraße schlägt der Entwurf einen ausschließlich den Mitarbeitenden vorbehaltenen Zugang einschließlich Stellplätzen vor, was als richtige und mitsamt der hier angrenzenden Erschließung über alle Geschosse konsequente Ergänzung bewertet wird.

Die Organisation des öffentlichen Entrées rund um die heutige Saurierhalle ist funktional und schlüssig gelöst und schafft die gewünschten neuen Spielräume. Ob die Außenflächen des Cafés im Schatten des Museums und Thaer-Baus tatsächlich richtig gesetzt sind, wird bezweifelt.

Die für die Rundgänge vorgeschlagenen zusätzlichen Öffnungen in den Hofwänden als großzügige Enfilade scheitert vermutlich an der hier bestehenden Gebäudetechnik in den Wänden. Durch die Anlage der Treppenrampen an den Hofenden und die Verknüpfung mit dem Nordflügel hält der Entwurf allerdings bereits geeignete Alternativen vor.

Die Organisation des Neubaus im Nordhof als Zweigeschosser erscheint in der architektonischen Ausformulierung schwach und dem Ort überhaupt nicht angemessen.

In der Summe der Maßnahmen eine sehr ordentliche, behutsame und präzise Arbeit, die dem Museum eine robuste Zukunft verspricht und hinsichtlich der Detailumsetzungen ausreichend Adaptionsfähigkeit z.B. durch die redundanten Durchwegungen aufzeigt.

Der Freiraum wird als Teil des Wissenschaftscampus verstanden und weist ein sehr gut ausdifferenziertes Gesamtkonzept der einzelnen Orte und ihrer Vernetzung auf. Damit werden vielfältige Aufenthaltsqualitäten angeboten, die treffend funktionale Anforderungen und Freiraumpotentiale überlagern (wie z.B. im andienenden Campushof ein Garten der Fossilien). Variierende Pflanzkonzepte aus Gräsern, Wiesen, Farnen und Bäumen schaffen dabei charaktervolle Orte, die insgesamt ein atmosphärisch spannungsvolles Gesamtensemble. Gleichzeitig sind mit Bestuhlung, Snackbar, Tischtennis und Boulebahn flexibel bespielbare Räume integriert. Besonders hervorzuheben ist ein interaktives Regenwassermanagement, das aktiv die Wasserkreisläufe sichtbar macht. Überzeugend ist auch die Bespielung von Hof 5 als Café FloraSoft mit direkter Anbindung an den Campushof. Der Habersaathhof verbleibt steinern in einer sehr funktionalen Anmutung.

Der Eingangsbereich wirkt angemessen gestaltet. Die barrierefreie Erschließung als steinernes Objekt lädt großzügig öffnend und lobend ein, wird aber auch als recht monumental diskutiert. Die digitale Infotafel zur Invalidenstraße hin birgt die Gefahr einer Barrierewirkung, der großzügig öffnenden Rampengeste widersprechend. Der landschaftsplanerische Entwurf formuliert insgesamt ein liebevoll anregendes Nutzungsangebot, das die Jury in Ihrer Vielfalt würdigt und als weitreichende Anregung begreift. Die inhaltliche Ausgestaltung Bildungsangebots wird allerdings dem Museum selbst überlassen bleiben. So sehr die durchgängige Lebendigkeit des Entwurfs gewürdigt wird, die Robustheit und Klima Resilienz der thematischen Pflanzungen werden kritisch hinterfragt.

Beurteilung der Denkmalpflege:

Der Entwurf fügt sich weitgehend zurückhaltend in den baulichen Bestand ein. Problematisch wird die Öffnung der Fenster beidseitig des Eingangsportal gesehen und die weitgehende Überbauung des zweiten und dritten Hofes. Die Erfahrbarkeit der Sockelzone geht verloren. Der Vorgarten ist denkmalgerecht.

In der Summe der Maßnahmen eine sehr geordnete, behutsame und präzise Arbeit, die dem Museum eine robuste Zukunft verspricht und hinsichtlich der Detailumsetzungen ausreichend Adaptionsfähigkeit z.B. durch die redundanten Durchwegungen aufzeigt.

4. Preis

4. Preis: WXCA Sp. z o.o. und Kopperroth Architektur und Stadtumbau

Architektur

WXCA Sp. z o.o., Warschau (Polen) 
Kopperroth Architektur und Stadtumbau PartG, Berlin 
Marta Sękulska-Wrońska, Prof. Marcus Kopper
Szczepan Wroński, Anna Dobek, Tomasz Czuban, Michał Czerwiński, Andrzej Bulanda, Piotr Hardt, Mariia Kolomiitseva, Jakub Matela, Anna Majewska, Michał Sokołowski, Bogumiła Che-wińska, Łukasz Łukasz, Martin Roth, Dominik Renner

Freiraumplanung

WXCA Sp. z o.o., Warschau (Polen) 
Marta Sękulska-Wrońska

Der Entwurf überrascht mit einer völlig neuen Eingangssituation für das Naturkundemuseum.

Über eine flach nach unten geneigte Rampenanlage, die sich geschickt an den Kronen der Bestandsbäume entlang schlängelt, gelangt man in eine dem Bestand vorgelagerte Eingangshalle, die sich auf dem Niveau des Untergeschosses des Museums befindet. Einladend und transparent ist hier auch die neue Eingangsfassade ausgebildet, welche sich den Bögen der Rampenanlage folgend ebenfalls kreisförmig um einen neu gepflanzten Baum schmiegt. Ob die Dimension und Gestaltung  der Rampe und des Vorplatzes der Geste eines einladenden, sich nach außen öffnenden Museums entspricht, wird in Frage gestellt.

Hinter dem großzügigen vorgelagerten Foyer wird der gesamte Gebäudebestand des Untergeschosses genutzt, um ohne große Zwänge die zahlreichen Flächen für die öffentliche Infrastruktur des Museums aufzunehmen. Entlang einer durchgehenden und übersichtlichen Erschließungsspur in Nord-Süd-Richtung können in den Seiten der Höfe sowohl üppige Flächen für Café, Garderoben, WCs und Shop als auch Bereiche für den gewünschten Wissenstransfer untergebracht werden, ohne dabei Ausstellungsflächen zu beanspruchen.

Die bis auf das Niveau des Untergeschosses abgesenkte Saurierhalle wird als multifunktionale Plattform und Treffpunkt ausgebildet. Organisatorisch und funktional ist sie die zentrale Mitte des Museums. Über eine umlaufende Galerie im Erdgeschoss stellt sie räumlich interessant zudem die  Verbindung zu den Ausstellungsflächen der oberen Geschosse her.

Der ebenfalls als Halle genutzte Hof 2 wirkt hingegen überdimensioniert und nicht wirklich mit sinnvoller Nutzung belegt.

Durch die Verlagerung sämtlicher Flächen für die öffentliche Infrastruktur in das Untergeschoss, im Entwurf als neues Eingangs- bzw. Erdgeschoss bezeichnet, gibt es für das „alte“ Erdgeschoss nun die einmalige Möglichkeit, es zur völlig flexiblen, ohne jegliche Einschränkungen bespielbaren Hauptausstellungsebene zu nutzen. So entsteht im Erdgeschoss ein in seiner Klarheit kaum zu überbietender Grundriss mit Ausstellungsflächen in allen Flügeln des Museums. Die Ausstellungsflächen sind organisatorisch gut von den Infrastrukturflächen für die aufkommenden Besuchermengen im Untergeschoss getrennt, aber dennoch räumlich geschickt über die Galerie der Saurierhalle mit ihnen verbunden.

Leider weist die äußere wie innere Erschließung des Museums auch einige Mängel auf. So ist die direkte Erschließung zum neuen Haupteingang von der Invalidenstraße, aus Richtung der Chausseestraße kommend, so nicht gelöst. Die Perspektive von der Straße aus lässt erahnen, wie es gehen könnte, der Grundriss schweigt sich aus.

Im Inneren werden ausschließlich die großen vorhanden Treppenhäuser für das Erreichen der unterschiedlichen Geschosse genutzt. Die dadurch entstehende rückwärtige Erschließung vom Eingang der Nord-Süd-Achse aus wird kontrovers diskutiert. Die im Moment nur grafische und nicht architektonisch ausformulierte Verlängerung der Treppenhäuser in das Untergeschoss wird angezweifelt und der Einbau von Aufzügen in die schönen großen Lufträume der Treppenaugen abgelehnt.

Schließlich schweigen sich die Verfasserinnen über eine Kompensation der bestehenden und zum Teil gerade sanierten Technikflächen im Untergeschoss des Museums aus. In den Grundrissen sind keine Ersatzflächen in den Größenordnungen der vorhanden Flächen für Haustechnik zu finden, die Wirtschaftlichkeit dieses Konzepts wird angezweifelt.

Die Planung für die Erweiterung des Museums im Nordhof erscheint plausibel, die Ausbildung der Fassaden für die baulichen Erweiterungen angemessen.

Die Freianlagen zeigen sich als System differenziert nutz- und erlebbarer Orte. Die angebotene inhaltliche Klammer der Veranschaulichung von Prozessen in Wissenschaft und Landschaft wird dabei in Form atmosphärischer Landschaftsbilder übersetzt. Die Gestaltung der Höfe ebenso wie die angebotene Pflanzenwahl folgt diesem Gedanken konsequent. Die Idee, im Piktogramm gut vorgetragen, verbleibt jedoch in den Grundrissplänen nur angedeutet.

Durch die architektonische Neuinterpretation der Zugangssituation zum Museum und durch die Verlagerung des neuen Eingangs in das Untergeschoss bleibt der bestehende Haupteingang des Hauptgebäudes in seiner historischen Form vollständig ohne Umbauten erhalten, wird als solcher aber nicht mehr genutzt. Über den dabei entstehenden auratischen Kontext des Hauses und seiner Straßenfassade wird sehr kontrovers diskutiert. Zwar können trotz der neuen Eingangssituation alle Bäume vor dem Museum erhalten werden, jedoch wird das Gartendenkmal des derzeitigen Vorplatzes durch die neue Eingangszone als abgesenktes „Parkbecken“ zerstört.

Beurteilung der Denkmalpflege:

Der Erschließungsbau vor dem Gebäude führt zum weitgehenden Verlust des Gartendenkmals. Der neue Baukörper führt zur deutlichen Reduzierung der Erfahrbarkeit der Fassade des Denkmals und einem starkem Bedeutungsverlust der bauzeitlichen Eingangssituation. Die Absenkung der bauzeitlichen Saurierhalle wird durch den Verlust des bauzeitlichen Bodens und Raumproportion äußerst kritisch gesehen. Die Anordnung zweier Auszüge in den Treppenaugen der beiden repräsentativen bauzeitlichen Treppenhäuser ist denkmalfachlich nicht vertretbar. Der Entwurf bedarf erheblicher Eingriffe in die historischen Bausubstanz und ist deshalb insgesamt denkmalfachlich höchst problematisch.

Insgesamt zeigt der Entwurf in seiner Radikalität große und interessante Potentiale für die Zukunft des Museums für Naturkunde auf, die im Detail an einigen Stellen leider nicht ausgereift genug dargestellt sind und für deren Umsetzung und Einpassung in das bestehende Denkmal im Vergleich zu anderen Entwürfen ein deutlich größerer Aufwand betrieben werden müsste.

 

Engere Wahl

Engere Wahl: Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten

Architektur

Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten 
Dipl.-Ing. Architekt BDA Jörn Scholz, Dipl.-Ing. Architekt BDA Achim Söding
M. Sc. Robert Vöhringer, M. Sc. Architektur Paolo von Hagenow, M. A. Architektur David Wissing, Niklas Böhm, M. A. Architektur Melis Elaldi

Freiraumplanung

realgrün Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH 
Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt Wolf D. Auch, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt Klaus D. Neumann
Tina Simon, Siyi Zhang, Mira Weixelbaum

Fachberatende

Knippers Helbing 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
 
Loomn Architekturvisualisierungen 
(Fachbereich: Visualisierung)
 

Engere Wahl: Gina Barcelona Architects und SHA Scheffler Helbich Architekten

Architektur

Gina Barcelona Architects, Barcelona (Spanien) 
SHA Scheffler Helbich Architekten, Dortmund 
Davide Loranzato, Marc Horstmeier
Jaime Batlle, Diana Carbonell, Inacio Arizu, Evira Turek, Cristina Zehe, Laura Thonson, Adiraan Gravendeel, Yassine Jeljeli, Remo Oanarese, Laura Spickenheier, Felix Broer, Florian Zimmermann

Freiraumplanung

nsp landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover 
Christoph Schonhoff
Marcus Hanke

Fachberatende

Werner Sobek Green Technologies 
(Fachbereich: Nachhaltigkeit, Bauphysik, TGA)
Lara Katscher 
Werner Sobek AG 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Roland Bechmann 

2. Rundgang

2. Rundgang: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH

Architektur

BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin 
Dipl.-Ing. Bernd Jäger, Dipl.-Ing. Bruno Vennes
BC. Arch. Juri Wiedemann, MA. Arch. Emil Haffner, MA. Arch. Daniel Wilken, MA. Arch. Jarek Karpik

Freiraumplanung

Trautmann Protzmann Architekten, Berlin 
Dipl.-Ing. Fritz Protzmann

Fachberatende

Fromm Liess Beratende Ingenieure 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Prof. Dr. Ing. Asko Fromm 

2. Rundgang: Cruz y Ortiz Arquitectos S.L.

Architektur

Cruz y Ortiz Arquitectos S.L., Sevilla (Spanien) 
Antonio Cruz Villalón, Antonio Ortiz Cracía
: Liangliang Chen, Óscar García de la Cámara, Sandro Massaro Jimenez, Fernando Pérez Dávila, Pablo Navas Díaz, Sergio Pozo Sánchez, Teresa Cruz Navarro

Freiraumplanung

West 8 urban design & landscape architecture b.v., Rotterdam 
Adriaan Hubert Gueze
Christian Dobrick, Maria Vittoria, Delli Carri, Berta Vilar Moragas, Nikolas Hofmann

Fachberatende

Mediomundo Arquitectos, Frankfurt am Main 
(Fachbereich: Architektur)
Marta Pelegrín Rordríguez, Fernando Pérez Blanko 

2. Rundgang: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH

Architektur

David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin 
Dipl.-Ing. Bernhard Danigel, Dipl.-Ing. Annette Flohrschütz
Anke Fritzsch, Kolja Hein, Fabian Jaeger, Marcus Mathias, Martin Reichert, Alexander Schwarz, Franziska Rusch

Freiraumplanung

Wirtz International, Schoten (Belgien) 
Peter Wirtz
Ole Christ, Kristina Lehmann

Fachberatende

wh-p ingenieure, Stuttgart 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Martin Stumpf 
Werner Sobek AG, Berlin 
(Fachbereich: Nachhaltigkeit)
Max Dölling 
 
(Fachbereich: Brandschutz)
Peter Stanek 
Filippo Bolognese Images, Mailand 
(Fachbereich: Renderings)
Filippo Bolognese) 

2. Rundgang: Gerber Architekten GmbH

Architektur

Gerber Architekten GmbH, Dortmund 
Prof. Dipl.-Ing. Eckard Gerber
Jens Bentfeld, Hannes Beinhoff, Ahmet Kürkçü, Qiuna Li, Julia Töpke, Johanna Raus, Marvin Weiland

Freiraumplanung

Gerber Architekten GmbH, Dortmund 
Prof. Dipl.-Ing. Eckard Gerber
Magdalena Cieslicka

Fachberatende

Wenzel & von Seth 
(Fachbereich: Dach)
Gregor Hartmann 

2. Rundgang: heneghan peng architects

Architektur

heneghan peng architects, Berlin / New York 
M.Arch. Rioson Henegan, M.Arch. Shih-Fu Peng
Dipl.-Ing. Doreen Adler, M.Arch. Sasha Smolin, M.Arch. Jang Ock Kim, M.Arch. Dominique Lavel-le, Zeph Phillips

Freiraumplanung

Reed Hilderbrand LLC, Cambridge, Massachusetts, USA 
MLA Rebekah Sturges
MLA Meg Griscom, MLA Michael Wideman, Yonghao Tian, Devin Tepleski

2. Rundgang: HENN GmbH und BRENNE ARCHITEKTEN GmbH

Architektur

HENN GmbH, Berlin 
BRENNE ARCHITEKTEN GmbH, Berlin 
Dipl.-Ing. ETH Martin Henn, Dipl.-Ing. Winfried Brenne, Dipl.-Ing. Fabian Brenne
B.A. Nina Criswell, Dipl.-Ing. Daniel Festag, Dipl.-Ing. Markus Jacobi, M. Sc. Alexander Jerosch-Herold, Dipl.-Ing. Armin Nemati, B.A. Arch Leonard Paetzmann, Dipl.-Ing. Thomas Quisinsky, Dipl.-Ing. Tal Raviv, M. Sc. Ulrike Held

Freiraumplanung

Neumann Gusenburger Landschaftsarchitekten, Berlin 
Thomas Gusenburger
Mageeda Dirbas, Alexander Stenzhorn

Fachberatende

Tamschick Media + Space GmbH 
(Fachbereich: Mediale Szenographie, Inszenierung, Ausstellungsgestaltung:)
Charlotte Tamschick, Jan Köpper 

2. Rundgang: Hoskins Architects (Hoskins Planungs GmbH) und ZRS Architekten GvA mbH

Architektur

Hoskins Architects (Hoskins Planungs GmbH), Berlin 
ZRS Architekten GvA mbH, Berlin 
Sarah Mooney, Jan Schreiber
Key Wang, Robert Freudenberg, Gabriele Bernatzky, Benedikt Jährling, Lisa-Marie Kolbinger, Katharina Rohringer, Niko Hoeck, Benedikt Pienkoß

Freiraumplanung

hochC LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Berlin 
Lioba Lissner
Claus Herrmann, Luisa Balz

Fachberatende

ZRS-Ingenieure, Berlin 
(Fachbereich: Statik)
Uwe Sailer 
c.f. Architekten 
(Fachbereich: Sachverständige für barrierefreies Bauen)
Ursula Fuss 

2. Rundgang: sauerbruch hutton gva

Architektur

sauerbruch hutton gva, Berlin 
Dipl.-Ing. Matthias Sauerbruch
Mareike Lamm, David Wegener, Juan Lucas Young, Peter Apel, Lou Bienvenu Salomé, Neeraj Chatterji, Andrea Damin, Maria Fernandez, Zirui Fu, Stefan Fuhlrott, Mina Gospavic, Nisa Kömürcü, Anna Luise Pfau, Hannah Radke, Melanie Schwiewagner, Yinan Sun, Alina Tapley

Freiraumplanung

Freiraumplanung: Gustafson Porter + Bowman LLP, London (UK) 
Neil Porter, Eduardo Carranza
Matthew Cool, Sheetal Murali, Ruby Flanagan, Zahra Yousefi

2. Rundgang: Studio Gang Architects und Ecker Architeken

Architektur

Studio Gang Architects, Chicago (USA) 
Ecker Architekten, Heidelberg 
Jeanne Gang, Dea Ecker
Juliane Wolf, Thorsten Johann, Ana Flor Ortiz, William Emmick, Mark Schendel, Robert Pi-otrowski, Jing Chen-Joyeux, Courtney Arabea, Alexia Cavazos, Terrence Chew, Cassie Dickson, Jason Flores, Liao He, Jay Hoffman, Ola Kusznerko, Violant Piccolomini, Myriem Tlemcani, Zifei Xu, Haoxiang Yang

Freiraumplanung

OLIN, Philadelphia (USA) 
Susan Weiler
Jessica Henson, Ryan Buckley, Peishan Guo, Martin Rose, Yi Zhou

Fachberatende

Schlaich, Bergemann sbp 
(Fachbereich: Tragwerksplanung)
Mike Schlaich, Boris Reyher, Benjamin Björksell 
Transsolar Energietechnik GmbH 
(Fachbereich: KlimaEngineering)
Matthias Schuler 
Sachverständigengesellschaft mbH 
(Fachbereich: Brandschutz)
Paul Regelmann 
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