FTN | Fountain
Unter dem Arbeitstitel „Fountain“ soll in unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofes Gesundbrunnen (Nordkreuz) eine Neubebauung der Flächen südlich der Bahntrasse entstehen. Die Entwicklung soll dabei nicht nur das bisher ungenutzte Potential des Grundstückes ausschöpfen, sondern gleichsam zu einer positiven Entwicklung des Stadtraumes beitragen.
Ein Kernpunkt der Aufgabe ist es, eine wirtschaftlich angemessene und gleichzeitig städtebaulich sinnvolle Verteilung von Geschossfläche und Nutzung für den Standort zu definieren, die die Entwicklungspotenziale des Planungsgebiets erschließen und sich mit der umgebenden baulichen Struktur auseinandersetzen. Städtebaulich besteht das Ziel einer angemessenen Dichte- und Höhenentwicklung, die das Spannungsverhältnis der Potenziale des Standortes und der Verträglichkeit mit dem Umfeld zu einem schlüssigen Miteinander führt.
Die Neuordnung des ca. 2,9 ha großen Planungsgebiets bietet die Chance, ein nachhaltiges Quartier mit einer flexiblen Nutzungsmischung (Wohn-, Hotel-, Büro- und Einzelhandelsnutzung) für den Ortsteil Gesundbrunnen zu entwickeln. Ein hoher Anteil an Wohnungsbau wird dazu beitragen, die anhaltend hohe Wohnungsnachfrage im Stadtgebiet zumindest teilweise abzufedern. Insgesamt sollen ca. 80.100 m² Geschossfläche entstehen.
Klimaneutralität und Klimaresilienz sowie Aufenthalts- und Freiraumqualitäten im Kontext der Nachbarschaften sollen in einer angemessenen Art zukunftsweisend adressiert werden.
Ziel ist die Entwicklung einer städtebaulichen Gesamtkonzeption für das Planungsgebiet, die von der Ausloberin, dem Bezirk Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen gemeinsam getragen wird. Diese soll als verbindliche Grundlage die Schaffung von Baurecht und dabei insbesondere für das anschließende Bebauungsplanverfahren dienen.
Zudem sollen in Teilbereichen des Planungsgebiets die Kubaturen und Raumstrukturen im Werkstattverfahren funktional und strukturell durch vertiefende Präzisierungen plausibilisiert werden.
Aufgrund der bisherigen Befassung mit den Planungsanforderungen soll grundsätzlich an einer Gliederung des Planungsgebiets in mehrere Baufelder festgehalten werden (vgl. Kapitel 3.2.2 und 3.3.3). Um eine schnelle Realisierung der geplanten Wohnnutzung zu gewährleisten, sollen die Gebäude auf den östlichen Baufeldern G3 und G4 (Wohnungsbau), nach § 246e BauGB „Bauturbo“ genehmigungsfähig sein. Ziel ist es, dass die betroffenen Gebäude bereits deutlich vor dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens errichtet und bezogen werden.

Teilnehmende
- Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit Hola Landschaftsarchitektur
- GMP Architekten, Berlin mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten mbH
- Henning Larsen, Kopenhagen, Dänemark
- ISSS, Berlin
- Max Dudler GmbH, Berlin mit Vogt Landschaft
- Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit Fugmann Janotta Partner PartG mbB
Preisgericht
Fachpreisrichter*innen
Sachpreisrichter*innen
Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter*innen
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Projekt-Ergebnisse
↑1. Preis
1. Preis: Max Dudler GmbH, Berlin mit Vogt Landschaft

↑3. Preis
3. Preis: Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit Hola Landschaftsarchitektur

3. Preis: Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit Fugmann Janotta Partner PartG mbB

↑Qualifiziert für die 2. Phase
Qualifiziert für die 2. Phase: GMP Architekten, Berlin mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten mbH

Qualifiziert für die 2. Phase: Henning Larsen, Kopenhagen, Dänemark

↑1. Phase – 2. Rundgang
1. Phase – 2. Rundgang: ISSS, Berlin
