MHO

Mobility Hubs Oberbillwerder

Visualisierung Oberbillwerder Hamburg

Zwei Mobility Hubs im zukünftigen Stadtteil Oberbillwerder in Hamburg-Bergedorf

Offener einphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil 

Registrierung

Die Teilnehmer:innen werden gebeten, sich mit einer E-Mail-Adresse für den Wettbewerb anzumelden. Die Kommunikation mit den Teilnehmer:innen z. B. über Veröffentlichungen auf der Webseite zu ergänzenden Informationen, Protokollen und wichtigen Verfahrensentscheidungen erfolgt über diese registrierten Adressen.

Freiwillige Registrierung für den Wettbewerbsnewsletter (mailchimp)

Anlass und Ziel

In Hamburgs zweitgrößtem Stadtentwicklungs- projekt „Oberbillwerder“ werden auf ca. 118 ha zwischen ca. 6.500 Wohnungen für rund 15.000 Einwohner:innen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze ent- stehen. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts sind dabei die Mobility Hubs, die als wesent- licher Bestandteil der Quartierszentren Urbanität schaffen werden.

Mehrere, über den Stadtteil verteilte Mobility Hubs werden den ruhenden Kfz-Verkehr Oberbillwerders aufnehmen und dadurch ein Potenzial an öffentlichem Raum mit hohen Qualitäten und Flä- chen für weitere Mobilitätsangebote freisetzen. Mit ihrer signifikanten Größe, ihrer jeweiligen Lage und der Bedeutung ihrer Erdgeschosszonen prägen die Mobility Hubs den Stadtraum. Als Identifikationspunkte und Adressen in den Quartieren ist der Anspruch an ihre architektonische und gestalterische Qualität hoch.

Dem Konzept der Mobility Hubs liegt die Entwicklung multifunktionaler und gestalterisch hochwertiger Mobilitäts- und Gemeinschaftszentren zugrunde, um durch die Förderung einer inter- und multimodalen Verkehrsmittelnutzung die Verkehrs- wende aktiv voranzutreiben, deren Akzeptanz durch ein Angebot an gemeinschaftliche Nutzungseinrich- tungen zu stärken und so das öffentliche Leben im Stadtteil bereichern. In der Konsequenz der Anwendung des Konzepts für einen ganzen Stadtteil gibt es kein gebautes Vorbild für diese Aufgabe, die weit über verkehrsplanerische Fragen hinausgeht.

Mit einem einphasig-offenen Wettbewerb gemäß RPW 2015 soll eine architektonisch und gestalterisch herausragende Konzeption für zwei der geplanten Mobility Hubs gefunden werden.

Für eines der beiden im Wettbewerb bearbeiteten Gebäude (Mobility Hub 7) wird die Ausloberin die Planung bis zur Leistungsphase 4 vorantreiben und als Planungsauftrag an einen der Preisträger vergeben. Für den anderen Mobility Hub (Nr. 6) sollen im Wettbewerb Ideen für eine konzeptionelle und gestalterische Lösung der Umsetzung mit automati- siertem Parken erarbeitet werden.

Die Grundzüge des Mobility Hub-Konzepts definiert der für Oberbillwerder vorliegende Masterplan; die Berücksichtigung der komplexen Anforderungen im Kontext der Qualitäten des städtebaulichen Entwurfs wird erwartet.

Das Wettbewerbsverfahren ist Teil des von der IBA Hamburg GmbH und dem Bezirk Bergedorf konzipierten Förderprojekt „Mobility Hubs für eine nachhaltige Quartiersentwicklung“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebau 2018/19“ in einer Projektlaufzeit von Frühjahr 2020 bis Ende 2023 gefördert. Fördergeldempfänger ist der Bezirk Bergedorf, die fachliche Bearbeitung des Projektes steuert die IBA Hamburg GmbH.

Mit den Planungen zu den zwei Mobility Hubs, soll das Verfahren auch Erkenntnisse liefern, wie die architektonische und gestalterische Identität aller Mobility Hubs entwickelt werden kann. Als essenzieller Bestandteil des Stadtteils setzen die Mobility Hubs in Oberbillwerder neue Maßstäbe hinsichtlich der Funktionalität und in der architektonischen Ausgestaltung – das Ziel ist es einen neuen Standard mit Vorbildcharakter zu schaffen.

Verfahren

In einem einphasigen, offenen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil sollen die ersten beiden Mobility Hubs hochbaulich entwickelt werden, wobei das Auftragsversprechen einen Mobilty Hub (MH7) umfasst.

Ein weiterer Mobility Hub (MH6) im zentralen Bereich Oberbillwerders wird als Ideenteil ausgeschrieben.

Wettbewerbssumme

Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder und Anerkennungen in Höhe von insgesamt 120.000 € zzgl. Umsatzsteuer ausgelobt. Diese Summe wird aufgeteilt in 55.000 € für Preise und Anerkennungen im Rahmen des Realisierungsteils (MH 7) und 55.000 € für den Ideenteil (MH 6). Zusätzlich werden 2 Anerkennungen á 5.000 € jeweils zzgl. der ges. geltenden Umsatzsteuer vorgesehen.

Termine

Download der Unterlagen 28. September 2022
Teilnehmendenkolloquium online 19. Oktober 2022
Abgabe der Arbeiten 13. Dezember 2022
Abgabe des Modells 19. Dezember 2022, 17:00 Uhr: C4C Achatzi Dahms Schriner Part mbB, Lützowstr. 93, 10785 Berlin
Preisgerichtssitzung 16. + 17. Januar 2023
Kapitel 2.8 Nutzungen, Absatz 75
Mit welchen Geschosshöhen sind die umliegenden Gebäude geplant? (Wir bitten um die Angabe der) Erdgeschosshöhe und die (der) aufgehenden Geschosse je nach Nutzung.
(Antwort) Im BahnQuartier sind die im Erdgeschosse Geschosshöhen von i.d.R. 4,30 m vorgesehen. Die Regelgeschosse haben voraussichtlich i.d.R. eine Höhe von 3,00 m. Reihenhäuser sind von der Regel ausgenommen. Im Bereich der Hochschulbauten (MH 7) sind funktionsbedingte Ausnahmen möglich.


Kapitel 3.1 Projektziele, Absätze 107/110
Der „Gestaltungsleitfaden BahnQuartier“ ist nicht im Ordner Planunterlagen B5 abgelegt. Kann die Anlage nachgereicht werden?
Es wird beschrieben, dass der Gestaltungsleitfaden Hinweise auf die Architektur und die Materialität des gebauten Umfeld(s) gibt. Wo ist der Gestaltungsleitfaden zu finden?
(Antwort) Der Gestaltungsleitfaden befindet sich in der Abstimmung mit den Behörden. Ein Upload von relevanten Auszügen ist erfolgt und steht Ihnen ab sofort zum Download zur Verfügung.


Kapitel 3.1 Projektziele, Absatz 127
Es wird hier vom Bilanzrahmen „Konstruktion“ gesprochen. Diese findet sich in der Form nicht im Rahmenwerk des DGNB wider. Ich nehme an, dass Sie eine Bilanzierung nach Bilanzlevel 2 anstreben?
(Antwort) (Antwort) Das ist korrekt. Bilanzrahmen „Konstruktion“ ist eine Formulierung aus dem im März 2020 veröffentlichten „Rahmenwerk für klimaneutrale Gebäude und Standorte“, S. 10ff.


Kapitel 3.1 Projektziele, Absatz 129
In dem Kapitel „Projektziele“ unter dem Punkt „Ökologische Nachhaltigkeit“ wird aufgeführt, dass nur die (Teil-)Umbau- bzw. Umnutzbarkeit für den MH 6 berücksichtigt werden soll und solche Überlegungen für den MH 7 als nicht notwendig erachtet werden. Gegensätzlich dazu steht in den allgemeinen Anforderungen (bspw. Kapitel 4.8 Absatz 352 + 358), dass die Umnutzung der Parkgeschosse für beide Hubs zu bedenken sind. Gilt diese Vorgabe für beide Hubs? Oder nur für einen der beiden?
(Antwort) Es steht Ihnen frei die Voraussetzungen für eine Umnutzbarkeit für beide Mobility Hubs mit einzuplanen. Gefordert ist es für den MH 6, da nach heutigen Erwartungen der MH7 dauerhaft nicht umgenutzt werden wird.


Kapitel 3.2. Zwei Mobility Hubs im ersten Umsetzungsschritt, Absatz 137ff
Sind UGs möglich (für Lager o.ä.) oder aufgrund des Grundwasserstands auszuschließen?
(Antwort) Der Bau von Untergeschossen ist möglich und denkbar. Die Sinnhaftigkeit der verhältnismäßig hohen wirtschaftlichen Aufwände für die Errichtung eines oder mehrerer Untergeschosse muss überzeugend dargelegt werden.


Kapitel 3.3. Mobility Hub 7: Realisierungsteil, Absatz 145
Die angegebene Traufhöhe gem. Rückfragenkolloquium des MH 07 beträgt 18.95 m. Bei Errichtung eines Erdgeschosses mit 4.30 m [Bezug EG-Höhen Umgebungsgebäude]und vier darüber liegenden Vollgeschossen á 3.50 m einschl. Konstruktion [für 3.0 m lichte Büroraumhöhen gem. ASL] kommen wir einschließlich Attika auf eine Traufhöhe von 19.30 m. Die angenommene Höhe projiziert eine Abstandsfläche von 7.72 m auf den Privatweg im Süden. Gem. §6 Abstandsflächen nach HBauO bedingt das eine Überschreitung von ca. 50 cm der mittleren Straßenfläche. Darf diese Überschreitung ignoriert werden zu Gunsten der gewünschten Geschosshöhen gem. ASL?
Laut Auslobung ist für den Mobility Hub 7. eine Traufhöhe von 20 m anzunehmen und für den Mobility Hub 6., 17,6m. Aus welchen Geschosshöhen ist dies abzuleiten? Und ist dies auch die max. Höhe der Baukörper?
Wenn die Städtebaulichen Raumkanten, wie in Punkt 144 beschrieben, aufgenommen werden und die Traufhöhe, wie im Punkt 145 beschrieben, auf 20 m festgelegt wird, dann überschreitet die Abstandsfläche der Nord und Süd Fassade die Mitte der öffentlichen Verkehrsfläche. Ist dies so zulässig? Oder ist es erlaubt und notwendig von den Raumkanten, oder den 20 m Traufhöhe, oder den 6 VG abzuweichen?
Darf die Firsthöhe von den gegebenen Traufhöhen[MH 07 = 18.95 m und MH 06 17.60 m gem. Teilnehmenden Kolloquium] abweichen, wenn sich die projizierte Abstandsfläche der Gebäudekubatur innerhalb des geltenden Abstandsflächenrechts verhält?
(Antwort) Für beide Mobility Hubs leiten sich die Höhen aus der Umgebungsbebauung gemäß Funktions- und Bebauungsplanentwurf ab. Mobility Hub 7 ist nördlich wie südlich von Hochschulbauten mit planmäßig V Geschossen und einer Traufhöhe von ca. 20 m umgeben. Die Abstandsflächen sind einzuhalten. Aufgrund der einzuhaltenden Abstandsflächen nach Norden ist beim MH 7 eine maximale Gebäudehöhe von 18,95 m einzuhalten. Nach Süden ergäbe sich aus der Abstandsfläche eine niedrigere maximale Gebäudehöhe – für den Entwurf ist einheitlich von einer maximalen Gebäudehöhe von 18,95 m auszugehen. Die Gebäudehöhe des Mobility Hub 6 orientiert sich an den westlich und östlich liegenden Gebäuden mit Wohn- und Gewerbenutzung (III-V) sowie an den nördlich liegenden Gebäuden (IV). Aufgrund der einzuhaltenden Abstandsflächen nach Westen und Osten ist beim MH 6 eine maximale Gebäudehöhe von 17,50 m einzuhalten.


Kapitel 3.3. Mobility Hub 7: Realisierungsteil, Absatz 145
Ist ein Staffelgeschoss (VI+I) unter Einhaltung der Abstandsregelung möglich, auch wenn die max. Höhe von 20 m überschritten wird?
(Antwort) Ein Staffelgeschoss ist möglich. Eine punktuelle Überschreitung der Maximalhöhe durch technische Aufbauten ist möglich, wenn diese in die Gesamtgestaltung des Daches integriert sind und die Nutzbarkeit des Daches nicht einschränken.


Kapitel 3.3. Mobility Hub 7: Realisierungsteil, Absatz 150
Soll die Pkw-Zufahrt über die Planstraße an einer bestimmten Position liegen (Hub7)? Sind die Baumstandorte fix?
(Antwort) Die Positionierung der Zufahrt ist frei wählbar und Teil der Planungsaufgabe. Der Gestaltungsleitfaden sieht vor, dass die Ringstraße einen Allee-Charakter aufweisen soll. Bei der Planung der Zufahrten ist das zu berücksichtigen.


Kapitel 3.3. Rahmenbedingungen, Absatz 152
Wie viel PKW-Stauraum ist vorzusehen?
(Antwort) Es kann von einem Stauraum von zwei Bemessungsfahrzeugen ausgegangen werden. Die Wahl des Vereinzelungssystems bzw. des Systems für die Zufahrts- bzw. Ausfahrtsbeschränkung hat einen hohen Einfluss auf die Rückstaulänge. Moderne Systeme (kameragesteuerte Kennzeichenerfassung) beschleunigen das Ein- und Ausfahren.


Kapitel 3.3. Rahmenbedingungen, Absatz 152
Die Pkw-Erschließung erfolgt über die Planstraße C3. Ist im Straßenprofil eine genaue Position der Zufahrt vorgesehen oder wird diese durch die Teilnehmenden bestimmt?
(Antwort) Die Pkw-Erschießung erfolgt nicht über die Planstraße C3 – einer Wohnstraße. Vielmehr erfolgt die Pkw-Erschließung über die Planstraße LO – die Ringstraße. Für die Zu- und Abfahrt sind in der bisherigen Planung Positionen vorgesehen und die Baumsetzung (Ringstraße mit Allee-Charakter) daran ausgerichtet. Diese sind aber flexibel.


Kapitel 3.3.1 Rahmenbedingungen Abs. 153 Städtebauliche Ziele, Absatz 243
Verstehen wir es richtig, dass eine Lkw Anlieferung ausschließlich über die Planstraße LO erfolgen darf? Da die Planstraße C3 eine verkehrsberuhigte Wohnstraße ist und der Platz nicht befahren wird.
(Antwort) Eine Anlieferung über die Planstraße C3, ist nicht ausgeschlossen. Die Planstraße C3 (nördlich vom MH7) ist zur Befahrbarkeit durch Sattelzug möglich. Eine Durchfahrbarkeit des Mobility Hubs mit Ausfahrt über den südlich gelegenen Privatweg ist möglich. Die Lösung der Anlieferungsthematik ist Teil der Entwurfsaufgabe.


Kapitel 3.3.2 Gestaltungskonzept und Identität Abs. 155 Städtebauliche Ziele, Absatz 243
Wieviel Auskragung, über die Grenzlinie hinaus, ist in den Obergeschossen (MH7) erlaubt?div>
(Antwort) Die Raumkanten sind im Wesentlichen einzuhalten. Es wird auf die Vorgaben zu Balkonen und Vorbauten bezüglich der Berechnung der Abstandsflächen nach HBauO §6 Abs. 2 hingewiesen.


Kapitel 3.3.2 Gestaltungskonzept und Identität, Absatz 158 sowie Kapitel 3.3.3 Nutzungen Abs. 168 „Mobilitätszentrale“
Wie ist die Mobilitätszentrale zu sehen? Größe? Art der Nutzung – besteht hierfür ein Raumprogramm und ist diese in Parkfläche enthalten?


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 165
Sind bei dem MH7 in den Obergeschossen unterschiedliche Geschosshöhen für die Parkebenen und den Bereich der Co-Working Büros angedacht?
(Antwort) Es Teil der Entwurfsaufgabe im Sinne der Umnutzbarkeit eine Lösung für die unterschiedlichen Anforderungen von Aufenthaltsräumen (z.B. Büros) und Parkebenen zu finden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang das neu hochgeladene Formblatt Kennwerte. Die V Vollgeschosse beziehen sich auf den Gebäudebereich/-teil des Mobility Hubs, in dem Aufenthaltsräume (z.B. Büros) untergebracht sind. Die Anzahl der Parkebenen kann innerhalb der maximalen Gebäudehöhen auch über 4 liegen.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 165
Ist die Anlieferung mit dem Lkw für den Einzelhandel über eine Zufahrt im Inneren des Mobility Hubs zu verstehen oder ist diese auch im öffentlichem Raum denkbar?
(Antwort) Eine Anlieferung im öffentlichen Raum ist ausgeschlossen. Die Lösung der Erschließung per Lkw ist Teil der Planungsaufgabe. Die Wohn- und Privatwege sind nicht als Pkw-Zufahrt vorgesehen. Eine Anlieferung über diese Straßenkategorien ist konzeptabhängig. Die Planstraße C3 (nördlich vom MH7) ist zur Befahrbarkeit durch Sattelzug möglich. Eine Durchfahrbarkeit des Mobility Hubs mit Ausfahrt über den südlich gelegenen Privatweg ist möglich.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 166
Uns ist leider nicht ganz klar, welche Straßentypen bezüglich einer Anlieferung von einem Lkw befahren werden dürfen.
(Antwort) Die Wohn- und Privatwege sind nicht als Pkw-Zufahrt vorgesehen. Eine Anlieferung über diese Straßenkategorien ist konzeptabhängig. Die Planstraße C3 (nördlich vom MH7) ist zur Befahrbarkeit durch Sattelzug möglich. Eine Durchfahrbarkeit des Mobility Hubs mit Ausfahrt über den südlich gelegenen Privatweg ist möglich. Es ist keine Anlieferung im öffentlichen Raum zulässig.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 169 „Mobiltitätsfoyer“
Wie sind die Mobilitätsfoyers zu verstehen? Besteht eine Vorgabe hinsichtlich der Anzahl und Größe?


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 170
Handelt es sich bei den Mobilitätsangeboten um die Mobilitätszentrale/Foyer und bei der Erschließung um die Zufahrt etc.?
(Antwort) Unter Mobilitätsfoyer sind gut einsehbare, leicht zugängliche Abstellflächen für alternative Mobiiltätsangebote zusammengefasst, die repräsentativ gestaltet sind und zum intermodalen Verkehrsverhalten einladen. Die Mobilitätszentrale dient der Information, Orientierung und Unterstützung der Nutzer:innen. Je nach Konzept ist diese Fläche also Teil der Flächen für Einzelhandel oder (z.B. wenn als offener Infopoint konzipiert) Teil der Verkehrsfläche. Je Mobility Hub ist ein Mobilitätsfoyer einzurichten und nur im MH 7 eine Mobilitätszentrale. Für die Mobilitätszentrale ist kein Raumprogramm vorhanden, sie ist Teil der Entwurfsaufgabe. Je nach Konzeptionierung belegt die Mobilitätszentrale einen offenen Bereich (z.B. Info-Tresen als Teil der Fläche „Parken“) oder einen umschlossenen Bereich (z.B. Büro, als Teil der Fläche „Andere Funktionen“).


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 170
Die Nutzung „Parken“ im Erdgeschoss beträgt 900 qm (inkl. Mobilitätsangebote & Erschließung). Kann die Flächenaufstellung weiter konkretisiert werden?
(Antwort) Die Funktion „Parken“ im Erdgeschoss inkludiert die Erschließung, Zufahrt, Handwerker:innenparken, Carsharing (Transporter) und weitere Mobilitätangebote (konzeptabhängig). Klassisches Parken ist in den Erdgeschossen nicht vorgesehen. Die Belegung und Aufteilung ist Teil der Entwurfsaufgabe.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 171
Beim Teilnehmendenkolloquium hat sich ergeben, daß sich die Zahl der Obergeschosse, aufgrund des Höhenlimits, von 5 auf 4 verringert hat. Laut Raumprogramm beträgt die erforderliche Anzahl der Parkplätze 291. Ist es richtig, dass diese sich nun verringert? Wir nehmen an, dass die Zahl 291 aus der Studie unter Berücksichtigung der 5 Obergeschosse ausgelegt war.
(Antwort) Die Anzahl der Parkplätze reduziert sich nicht – das fälschlich angegebene VI. Geschoss wurde in der tabellarischen Übersicht lediglich bei der Fläche des Büros berücksichtigt. Diese wurde neu hochgeladenen und in der Auslobung korrigiert. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang das neu hochgeladene Formblatt Kennwerte. Die V Vollgeschosse beziehen sich auf den Gebäudebereich/-teil des Mobility Hubs, in dem Aufenthaltsräume (z.B. Büros) untergebracht sind. Die Anzahl der Parkebenen kann innerhalb der maximalen Gebäudehöhen auch über 4 liegen.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 171
Wie in dem Kolloquium aufgeklärt, wurde eine Regelgeschosshöhe von 3,00 m für die Planung angenommen. Laut der Auslobung soll die lichte Höhe der Büros 3,00 m betragen. Damit würde sich die Geschosshöhe vergrößern. Wie soll damit in Bezug auf die max. Höhe/Abstandsfläche der Mobility Hubs umgegangen werden?
(Antwort) Die Abstandsflächen sind einzuhalten. Mobility Hub 7 ist nördlich wie südlich von Hochschulbauten mit planmäßig V Geschossen und einer Traufhöhe von ca. 20 m umgeben. Aufgrund der einzuhaltenden Abstandsflächen nach Norden ist beim MH 7 eine maximale Gebäudehöhe von 18,95 m einzuhalten. Nach Süden ergäbe sich aus der Abstandsfläche eine niedrigere maximale Gebäudehöhe – für den Entwurf ist einheitlich von einer maximalen Gebäudehöhe von 18,95 m auszugehen. Die Gebäudehöhe des Mobility Hub 6 orientiert sich an den westlich und östlich liegenden Gebäuden mit Wohn- und Gewerbenutzung (III-V) sowie an den nördlich liegenden Gebäuden (IV). Aufgrund der einzuhaltenden Abstandsflächen nach Westen und Osten ist beim MH 6 eine maximale Gebäudehöhe von 17,50 m einzuhalten.


Kapitel 3.3.3 Nutzungen, Absatz 173
Es wird beschrieben, dass der Mobility Hub 7 über 4 Obergeschosse verfügt. Laut der Dachaufsicht und der Nutzungsverteilung handelt es sich um VI Geschosse und somit um 5. Obergeschosse. Was ist richtig?
(Antwort) Der Mobility Hub 7 verfügt über V Geschosse (EG + IV). Die Angaben in der Auslobung – insbesondere die Tabelle zur Nutzungsverteilung- wurden korrigiert, eine neue Fassung steht zum Download auf der Projektwebsite zur Verfügung. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang das neu hochgeladene Formblatt Kennwerte. Die V Vollgeschosse beziehen sich auf den Gebäudebereich/-teil des Mobility Hubs, in dem Aufenthaltsräume (z.B. Büros) untergebracht sind. Die Anzahl der Parkebenen kann innerhalb der maximalen Gebäudehöhen auch über 4 liegen.


Kapitel 3.3.3/3.4.3 Nutzungen, Absatz 173/214
Gibt es Vorgaben für die Geschosshöhe, der Parkebenen?
(Antwort) Es gibt keine Vorgaben jenseits der gesetzlich geltenden Vorschriften (z.B. GarVO § 5, EAR 4.5.4.5, auch zu beachten HBauO § 2 Abs. 6)


Kapitel 3.4 Mobility Hub 6 Ideenteil
Kann auch das MH 6 als konventionelle Parkgarage geplant werden in Hinblick auf die Höhe der Baukosten und die Wertverständnisse zur Nachhaltigkeit?
(Antwort) Nein, die Planung mit einem automatischen Parksystem ist vorausgesetzt.


Kapitel 3.4.1 Rahmenbedingungen, Absatz 191
Welche Straßen dürfen zur Anlieferung befahren werden?
(Antwort) Die öffentlichen Straßen (Planstraßen LN – die Ringstraße – und C2 – der östlich gelegene Wohnweg) können zur Anlieferung befahren werden. Die Befahrbarkeit des westlich gelegenen Privatwegs kann in Ausnahmen konzeptabhängig möglich sein. Die Pkw-Zufahrt erfolgt über die Planstraße LN, also die Ringstraße.


Kapitel 3.4.2 Gestaltungskonzept und Identität, Absatz 196
Ist die Dimensionierung des automatisierten Parkens nach den Maßen der „Kurzstudie Automatisiertes Parken“ zwingend zu übernehmen (Seite 8: Palettenmaß 5,65 m x 2,50 m) oder kann mit einem spezifischen Systemmaß entworfen werden?
(Antwort) Die Dimensionierung aus der Kurzstudie zum Palettenmaß ist nicht bindend.


Kapitel 3.4.2 Gestaltungskonzept und Identität, Absatz 197
Besteht die Möglichkeit, dass sich eine vertikale Erschließung am Mobility Hub 6 zum Quartiersplatz über die Grundstücksgrenze hinaus läuft oder wäre diese auf eigenem Grundstück zu Planen?
(Antwort) Auf Erdgeschossniveau darf keine außen liegende Erschließung auf dem Grundstück des Platzes liegen. Eine Führung der inneren Erschließung, die über die Außenfassade im OG I-IV verläuft und den Luftraum über dem Platz ist einnimmt denkbar.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 208
Was genau ist mit den Mobilitätsfoyers gemeint? Bitten um ein differenziertes Raumprogramm hinsichtlich der Anzahl und Größe.
(Antwort) Unter Mobilitätsfoyer sind gut einsehbare, leicht zugängliche Abstellflächen für alternative Mobiltätsangebote zusammengefasst, die repräsentativ gestaltet sind und zum intermodalen Verkehrsverhalten einladen.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 209
Kann das Konzept der Quartiersboxen bezüglich der Anzahl/Größe weiter konkretisiert werden? Diese sind nicht In der Flächenaufstellung gelistet.
(Antwort) Die Dimensionierung der Quartiersboxen wurde in der Konzeptstudie aus einer Prognose zukünftiger Logistikströme in Oberbillwerder abgeleitet. Für den Mobility Hub 6 sind ca. 20 qm und für den Mobility Hub 7 etwa 15 qm für Quartiersboxen vorgesehen. In den bisherigen Überlegungen waren sie im Sinne einer „Packstation“ oder eines „Locker“ in die Außenfassade integriert. Bei einer anderen oder freistehenden Unterbringung im Inneren des Mobility Hubs ist dementsprechend der Flächenverbrauch zu berücksichtigen.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 210
Beziehen sich die Flächenangaben unter dem Punkt 210 auf das Pumpwerk oder die LKW-Stellfläche?
(Antwort) Die Angaben beziehen sich auf die Kranwagen-Stellfläche. Für das Pumpwerk sind 43 qm einzuplanen (s. Frage /Antwort55).


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 210
Das Raumprogramm des MH 06 sieht ein Pumpwerk vor. Können bzgl. Flächenbedarf und Einzugsbereich [BahnQuartier od. das gesamte Quartier OBW] detailliertere Hinweise gegeben werden?
(Antwort) Für das Pumpwerk sind 43 qm Flächenbedarf vorgesehen.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 212
Was beinhaltet der Flächenanteil von 750 qm Parken?
(Antwort) Die Funktion „Parken“ im Erdgeschoss inkludiert die Erschließung, Zufahrt, Handwerker:innenparken, Carsharing (Transporter) und weitere Mobilitätangebote (konzeptabhängig). Klassisches Parken ist in den Erdgeschossen nicht vorgesehen. Die Belegung und Aufteilung ist Teil der Entwurfsaufgabe.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 213
Wie hoch soll das Erdgeschoss ausgebildet werden, wenn von einem erhöhten Erdgeschoss geschrieben wird?
(Antwort) Im BahnQuartier sind die im Erdgeschosse Geschosshöhen von i.d.R. 4,30 m vorgesehen.


Kapitel 3.4.3 Nutzungen, Absatz 218
n der Kurzstudie zum automatisierten Parken auf Seite 5 wird werden Flächen dargestellt, die im Erdgeschoss zu verortet sind. Diese beinhalten auch Fahrradstellplätze usw. Im Rauprogramm in der Auslobung sind diese nicht differenziert beschrieben. Sind die dort dargestellten Inhalte nachzuweisen? Sind in den Mobility Hubs im Erdgeschoss Fahrradstellplätze vorgesehen?
(Antwort) Fahhradabstellplätze können ja nach Konzept auch im Erdgeschoss eines Mobility Hubs liegen. Die Inhalte der Kurzstudie sind ansonsten nicht bindend.


Kapitel 3.5 Allgemeine planerische, funktionale & technische Anforderungen, Absatz 226
Die Baukostenobergrenze soll bei 6,797 Mio. EUR für die KG 300 bis 500 festgelegt werden. Wie verhält sich diese zu aktuell unberechenbar steigenden Baukosten?
(Antwort) Die aktuell recht dynamische Entwicklung der Baukosten wird in der Beurteilung der eingereichten Berechnungen berücksichtigt. Insofern gilt die Baukostenobergrenze als Richtwert, der zum Zeitpunkt der Ermittlung der Baukosten (2021) basierend auf der Konzeptstudie bestand hatte.
Sind die Ausbauten der thermisch geschlossenen Erdgeschossnutzungen (Nicht-Parken) berücksichtigt? 483 EUR/m² BGF Brutto wäre hierfür zu niedrig angesetzt.
(Antwort) Der Richtwert wird basierend auf den Angaben des BKI 2022 vom zuvor angegebenen Durchschnittswert von 480 €/qm BGF ersetzt auf 780 €/qm BGF für den Garagenteil, 1.760 €/qm BGF für den Drogeriemarkt, 2.480 €/qm BGF für die Büroflächen und 3.490 €/qm BGF für die Gaststätten.
Soll die Kostenermittlung die Kostengruppen 300 – 500 umfassen?
(Antwort) Es wurde ein neues -deutlich reduziertes- Formblatt Kennwerte unter Anlagen hochgeladen. Dort wird lediglich eine Schätzung für die KG 300-400 zusammen abgefragt.


Kapitel 3.5 Allgemeine planerische, funktionale & technische Anforderungen, Absatz 237
Es soll Vorstudien zu verschiedenen, wählbaren Tragwerken geben. Diese befinden sich nicht in den Auslobungsunterlagen. Können Sie diese bitte nachreichen. Bei einem eigenen Tragwerksentwurf sind Nachweise gefordert. Was müssen diese erfüllen? Wie detailliert sollen sie sein?
(Antwort) Die Konzeptstudie soll den Ideenreichtum, der Teilnehmenden nicht einschränken, weshalb sie zu diesem Zeitpunkt nicht geteilt wird. In ihr wurden unterschiedliche Tragwerkstypen insbesondere hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit untersucht und bewertet. Ausgangslage für die Studie war für beide Mobility Hubs ein Split-Level Parkraster, basierend auf den Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs (EAR 05). Dieses Parkraster ist nicht bindend! Für den MH 7 wurde eine reine Holzkonstruktion mit einer angenommenen Traglast von 2,5kN/m² und der entsprechenden Dimensionierung des Tragwerks optimiert auf eine Pkw-Nutzung und nicht auf eine Nachnutzung (beispielsweise Büro) ausgelegt, untersucht. Für den MH 6 wurde ein Stahltragwerk mit einer angenommenen Traglast von 5kN/m² und der entsprechenden Dimensionierung des Tragwerks auf eine Nachnutzung (beispielsweise Büro) ausgelegt mit abgehängten Zwischenebenen die als Holzkonstruktion ausgeführt mit einer angenommenen Traglast von 2,5kN/m² geplant waren, untersucht. Es ist Teil der Planungsaufgabe ein überzeugendes Tragwerkskonzept vorzulegen, welches den Ansprüchen des DGNB Platin vorzertifizierten Projekts in Sachen Nachhaltigkeit genügt. Nachweise hinsichtlich Tragfähigkeit, geplanten Nutzungen und den Zielen, in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen zu bleiben und eine neutrale CO2-Bilanz zu erreichen werden erwartet. Der Detaillierungsgrad dieser Nachweise orientiert sich am Maßstab der geforderten Pläne und der Projektphase.


Kapitel 3.5 Allgemeine planerische, funktionale & technische Anforderungen, Absatz 242
Was für eine länge an Stauraum soll angenommen werden damit es nicht zu einem Rückstau in Ein- Ausfahrten kommt ?
(Antwort) Es kann von einem Stauraum von zwei Bemessungsfahrzeugen ausgegangen werden. Die Wahl des Vereinzelungssystems bzw. des Systems für die Zufahrts- bzw. Ausfahrtsbeschränkung hat einen hohen Einfluss auf die Rückstaulänge. Moderne Systeme (Kennzeichenerfassung) beschleunigen das Ein- und Ausfahren.


Kapitel 3.5. Allgemeine planerische, funktionale & technische Anforderungen, Absatz 266ff
Sind Schallschutzmaßnahmen für die Parkgaragen zu beachten?
(Antwort) Wir verweisen auf Kapitel 3.5, Abs.266 ff sowie auf die Anlage D20, Lärmschutztechnische Untersuchung.


Kapitel 4.2.Beteiligte des Verfahrens, Absatz 307
Die Mindestanforderungen hinsichtlich der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind in der Wettbewerbsbekanntmachung nicht genannt. Ebenso ist dort nicht beschrieben, wie die Kriterien mittels Eignungsanleihe erfüllt werden können (Betrifft Absatz 308). Voraussetzung ist laut Absatz 300ff lediglich die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt:in. Ist der Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit darüber hinaus also nicht gefordert?
Kapitel 4.2.Beteiligte des Verfahrens, Absatz 307
Nach dem Wettbewerb soll eine Eignungsprüfung hinsichtlich der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durchgeführt werden. Angeblich gibt es Angaben hierzu in der Wettbewerbsbekanntmachung. Dies ist jedoch bis auf die Forderung der Fürhung der Berufsbezeichnung nicht der Fall. Können Sie hier bitte konkrete Anforderungen nachreichen?
Kapitel 4.2.Beteiligte des Verfahrens, Absatz 307
Stehen die Eignungskriterien fest? Wenn ja, können sie diese bitte nennen?
(Antwort) Das Erbringen der Eignungsnachweise hat erst auf Verlangen der Ausloberin im Zuge des Verhandlungsverfahrens nach Abschluss des Wettbewerbs zu erfolgen. Es wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gem. §47 VgV hingewiesen. Deswegen wird zu diesem Zeitpunkt noch keine weitere Aussage dazu getroffen.


Kapitel 4.6.Wettbewerbsunterlagen, Absatz 331
Der Gestaltungsleitfaden BahnQuartier ist in den zum Download zur Verfügung gestellten Wettbewerbsunterlagen nicht enthalten. Der Ordner „B5“ der Planunterlagen (B) hat keinen Inhalt. Wird die Datei noch nachträglich zur Verfügung gestellt?


B 5 ENTWURF Gestaltungsleitfaden BahnQuartier ohne Inhalt
(Antwort) Der Gestaltungsleitfaden befindet sich in der Abstimmung mit den Behörden. Ein Upload von relevanten Auszügen ist erfolgt und steht Ihnen ab sofort zum Download zur Verfügung.


Kapitel 4.6.Wettbewerbsunterlagen, Absatz 331
Der mit den Planunterlagen zur Verfügung gestellte Funktionsplan 1A beinhaltet keine Legende. Kann diese noch nachgereicht werden?
(Antwort) Der Vorabzug des aktuellen Funktionsplans steht ihnen ab sofort zum Download auf der Projektwebsite unter „D | Anlagen“ zur Verfügung.


Kapitel 4.6.Wettbewerbsunterlagen, Absatz 331
Besteht die Möglichkeit ein 3D Massenmodell der DWG Ausschnitte zu erhalten?
(Antwort) Es wird kein 3D-Massenmodell zur Verfügung gestellt.


Kapitel 4.6.Wettbewerbsunterlagen, Absatz 331
Download Formblätter nicht möglich (30.09.2022)
(Antwort) Der Link wurde erneuert.


Kapitel 4.7. Geforderte Leistungen, Absatz 336
Müssen sowohl Realisierungsteil als auch Ideenteil zusammen abgegeben werden?
Wäre es erlaubt nur MH7 oder nur für MH6 einzureichen?
(Antwort) Die Bearbeitung beider Teile ist Voraussetzung zur Zulassung der eingereichten Arbeiten. Wir verweisen auf Absatz 336 der Auslobung.


Kapitel 4.7. Geforderte Leistungen, Absatz 345
Kann von dem vorgegebenen Layoutvorlagen abgewichen werden?
(Antwort) Für eine bessere Vergleichbarkeit der Entwürfe sollte sich eng an der Layoutvorlage orientiert werden.


Kapitel 4.8. Einzureichende Unterlagen, Absatz 362
Wann, wie und an wen wird die Modelleinsatzplatte verteilt?
Wie erfolgt der Versand der bereitgestellten Modelleinsatzplatte? Wo müssen wir uns mit unserer Adresse für den Versand registrieren? Sind .dwg Daten des Modells mit Darstellung der Einsatzplatte erhältlich?
(vorläufige Antwort) Eine Versendung von Einsatzplatten erfolgt nicht. Auf der Projektinternetseite wird eine vom Modellbauer des Umgebungsmodells erstellte Plangrundlage (.dwg/.dxf) der Einsatzplatte bereitgestellt.


Kapitel 4.8 Einzureichende Unterlagen, Absatz 362
Modellfotos mit Angaben zu den verwendeten Materialien wurden bislang noch nicht zur Verfügung gestellt.
Werden Bilder des Umgebungsmodells noch nachgereicht?
Wann werden Fotos des Umgebungsmodells zur Verfügung gestellt?
(Antwort) Fotos des Umgebungsmodells werden schnellstmöglich, spätestens Anfang November 2022, auf der Projektseite zum Download zur Verfügung gestellt. Es erfolgt der Versand eines Infobriefes, sobald die Daten bereitstehen.


Kapitel 4.8 Einzureichende Unterlagen, Absatz 362
Besteht die Möglichkeit die Abgabe der Modelle um eine Woche zu verlängern?
Bis wann ist das physische Modell einzureichen?
Besteht die Möglichkeit die Abgabe der Visualisierungen und das Modell eine Woche zu verlängern ?
(Antwort) Die Abgabefrist für die Modelle kann verlängert werden. Das Modell muss spätestens bis zum 19.12.2022, 17 Uhr, im Büro der Verfahrensbetreuung eingegangen sein. Die Visualisierungen sind Teil der einzureichenden Präsentationspläne und können daher nicht später eingereicht werden.


Kapitel 4.10. Anlagen
In der Anlage D2 „Kurzstudie Automatisiertes Parken“ werden auf Seite 7, drei verschiedene Parksysteme erläutert. Autonomes Parken, Mechanisches Parken oder Automatische Parksysteme. Wird ein Parksystem davon favorisiert?
(Antwort) Für den MH 6 ist ein Entwurf mit einem automatischen Parksystem gefordert.




Generell
Darf der Entwurf neben den bereits genannten Anforderungen so richtig krachen?
(Antwort) Ja, darf er. Die Ausloberin begrüßt jede ernsthafte Auseinandersetzung mit der Aufgabe und ist offen für überraschende und überzeugende Konzepte.


Generell
Sind internationale Büro aus Nicht-EU Ländern für diesen Wettbewerb teilnahmeberechtigt?
(Antwort) Die Verfahrensart offener Wettbewerb begrüßt ausdrücklich Teilnahmen aus aller Welt.


Generell
Wie kann man sich den Betrieb vorstellen, wird es personalisierte (fixe) Parkplätze (PKW) für die Anwohner geben, bspw. für 50% der Parkplätze je Mobility Hub?
(Antwort) Eine fixe Zuweisung von Parkplätzen ist nicht vorgesehen.


Generell
Parkgaragen: Sind Schrankenanlagen [Ein- u. Ausfahrt] zu berücksichtigen?
(Antwort) Möglichkeiten zur Vereinzelung bzw. zur Kontrollierung der Ein- oder Ausfahrt sind zu berücksichtigen.


Generell
Können Sie die Zeichnungsdateien auch in einem älteren DWG/DXF-Format zur Verfügung stellen.
(Antwort) Ein älteres .dxf Format steht ab sofort auf der Projektwebsite zum Download zur Verfügung.




Letzte Fragen 01
Könnten Sie bitte konkretisieren, in wieweit Fahrradabstellplätze (sei es für private oder Leih-Räder, Lasten-Fahrräder, mit oder ohne Elektroantrieb, mit oder ohne Ladestationen) in den Mobility-Hubs nachgewiesen werden sollen? Sind diese im Erdgeschoss anzuordnen, z.B. in den Mobilitätsfoyers, oder in den Obergeschossen / Parkebenen?
(Antwort) Sie finden alle Angaben zu den Fahrradabstellplätzen im Auslobungstext. Zum Beispiel in Abs 097 „Ergänzend werden in unmittelbarer Nähe der oder in den Mobility Hubs zentrale Angebote sicherer und leicht zugänglicher Fahrradabstellplätze benötigt.“ Insofern ist es konzeptabhängig und Teil der entwerferischen Aufgabe zu entscheiden ob und wenn ja, wo und wie viele Fahrradabstellplätze in den Mobility Hubs untergebracht werden.


Letzte Fragen 02
Im Rückfragenprotokoll S.15 schreiben Sie: „Das Modell muss spätestens bis zum 19.12.2022, 17 Uhr, im Büro der Verfahrensbetreuung eingegangen sein.“ Was gilt bei Versand mit Post oder Kurier? Der Poststempel des 19.12.22 analog der Abgabe der Pläne?
(Antwort) Auch wenn Sie es per Kurier oder Post versenden, muss das Modell spätestens bis zum 19.12.2022, 17 Uhr, im Büro der Verfahrensbetreuung eingegangen sein.


Letzte Fragen 03
Es erscheint uns rätselhaft, warum der MH6 umgenutzt werden soll, deren Inneres (Geschosshöhen, Aufenthaltsflächen, Treppenhäuser etc) auf die Park-Maschine ausgelegt ist und nicht der MH7, deren Raumhöhen und Rampen eine Umnutzung attraktiv machen können. Wir wären sehr froh wenn Sie hierzu Stellung beziehen können bzw die Hintergründe der Entscheidung erklären könnten.
(Antwort) Hintergrund der unterschiedlichen Annahmen zur Entwicklung beider Mobility Hubs sind die zu erwartende Änderung des Mobilitätsverhaltens im Umfeld des jeweiligen Mobility Hubs. Während der MH 6 umgeben ist von Gewerbe- und Wohnnutzungen, deren Nutzer:innen im Verlauf der Verkehrswende erwartungsgemäß weniger auf den Gebrauch privater Pkw angewiesen sein werden, ist der MH7 umgeben von Gebäuden der Hochschule, deren Nutzer:innen (Lehrende, Angestellte, Gäste und ggf. auch Studierende) tendenziell länger individuell anreisen werden. Zur Frage der Konstruktion, prüfen Sie bitte auch die Antwort zur Frage zum Tragwerk, weiter oben (Kapitel 5, Abs. 237).


Downloads

A | Auslobung
MHO Auslobung (Aktualisiert am 17.10.2022) [PDF, 30 MB]
B | Planungsunterlagen
Plangrundlagen [ZIP, 98 MB]
Plangrundlage MH6 dxf ältere Versionen [ZIP, 3 MB]
Plangrundlage MH7 dxf ältere Versionen [ZIP, 3 MB]
C | Formblätter
Formblätter NEU [.xlsx; 33 KB]
Verfassendenangaben[.ZIP; 54 KB]
Modellbau – Einsatzplatte [ZIP, 505 KB]
D | Anlagen
Anlagen [ZIP, 51 MB]
MHO_ D 21 Funktionsplan VORABZUG[PDF, 155 MB]
MHO_ D 22 Straßennetz Kategorien[PDF, 195 KB]
MHO_ D 23 Gestaltungsleitfaden VORBAZUG[PDF, 9 MB]
MHO_ D 24 Präsentation Oberbilwerder[PDF, 19 MB]
MHO_ D 25 Modellfotos[ZIP, 26 MB]
E | Protokolle und Infobriefe
MHO_ E Protokoll des Teilnehmendenkolloquiums[PDF, 203 KB]