Haus der Statistik, Berlin — Offener 2-phasiger Realisierungswettbewerb

Konzeption und Neugestaltung der Fassaden der Gebäudeteile A – D des ehemaligen „Haus der Statistik“ und städtebauliche Arrondierung an der Otto-Braun-Straße 70 – 72, 27. Februar 2018 bis 27. Juli 2018

Haus der Statistik mit Wettbewerbsgebiet

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Anlass und Ziel

Das ehemalige „Haus der Statistik“ in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz steht im Fokus der Berliner Stadtdiskussion – sowohl aus städtebaulicher und historischer Sicht, als auch in Hinblick auf seine Nutzungspotentiale. Das Projekt soll „Modellcharakter“ mit „neuen Kooperationen und einer breiten Mitwirkung der Stadtgesellschaft“ haben.

Dazu wurde die Immobilie kürzlich vollständig durch das Land Berlin erworben und die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH mit der zügigen Sanierung und Herrichtung der Bestandsgebäude beauftragt. Die Durchführung dieses Wettbewerbes ist eine der ersten Maßnahmen der BIM im Rahmen der geplanten Sanierung.

Die Liegenschaft setzt sich aus mehreren Gebäudeteilen zusammen, von denen im Wettbewerb die vier Hochhausscheiben (Gebäude A bis D) mit einer Gesamtfläche von rund 46.000 qm Bruttogrundfläche und ca. 22.000 qm Fassadenfläche sowie der Straßenraum zur Otto-Braun-Straße betrachtet werden.

Die seit Jahren leerstehenden Gebäude des „Haus der Statistik“ erfordern eine grundlegende Sanierung. Die Fassaden weisen aufgrund des Alters gravierende Schäden auf und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Im Vorfeld dieses Wettbewerbes wurde der Handlungsbedarf für die Fassadensanierung detailliert untersucht. Die Ausloberin hat auf der Grundlage von Gutachten und strategischen Überlegungen erkannt, dass – insbesondere für die Gebäude B-D – eine reine Instandsetzung nicht zielführend ist: Technisch sinnvoll ist nur ein Ersatz der Fassade, der die wesentlichen Anforderungen an Gestaltung, Nutzerkomfort, Gebäudetechnik und Energieeffizienz gemäß der gültigen EnEV erfüllen kann. Für das Gebäude A wird dennoch auch der Erhalt der Fassade als Möglichkeit offengehalten.

Der Standort ist vor allem für die Berliner Verwaltungen sowie zur Einrichtung von Flächen für Sozial-, Bildungs- und Kulturangeboten von besonderem Interesse. Dafür werden im Rahmen der Sanierung auch die Grundrissstrukturen für die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten umfangreich angepasst.

Die Wettbewerbsaufgabe verfolgt zwei wesentliche Ziele mit sehr unterschiedlichem Betrachtungsmaßstab. Zum einen soll ein Konzept für die Fassadengestaltung und -sanierung gefunden werden. Zum anderen sollen Lösungen gefunden werden, die den an das „Haus der Statistik“ angrenzenden Straßenraum zur Otto-Braun-Straße neu strukturieren, Ergänzungsmöglichkeiten der Bestandsgebäude unter Ausnutzung der Freiflächen erörtern und eine angemessene städtebauliche Situation schaffen, die dem übergeordneten stadträumlichen Zusammenhang gerecht werden.

Es werden Lösungen erwartet, die das Potenzial haben, einen Entwicklungsimpuls für das umgebende Areal zu generieren.

Die Realisierung erfolgt in zwei Bauabschnitten: zuerst die Fassadensanierung, zu einem unbestimmten späteren Zeitpunkt die potentiellen Ergänzungsbauten zum Straßenraum der Otto-Braun-Straße.

Für die weiteren Grundstücksflächen des Stadtblocks besteht Potenzial für weitere Entwicklungen. So können die derzeitigen Freiflächen sowie mögliche weitere Flächenpotenziale perspektivisch durch Neubauten für unterschiedliche Nutzungen nachverdichtet werden. Dafür werden zukünftig weitere Planungsverfahren durchgeführt, sie sind nicht Gegenstand dieses Wettbewerbs.

Die anstehende Erneuerung der Fassaden und die möglichen Ergänzungsbauten des „Haus der Statistik“ bieten der Ausloberin die Chance, eine gestalterisch anspruchsvolle Lösung mit eigener Identität und architektonischer Haltung zu finden, um diesem bedeutenden Ort in der Stadt ein neues und angemessenes Gesicht zu geben.

Dabei steht ebenso die Wirtschaftlichkeit der Lösung in der Erstellung und dem Betrieb im Fokus.

Wettbewerbsziel ist es, über alternative und gestalterisch wie wirtschaftlich optimierte Konzepte eine*n geeignete*n Auftragnehmer*in (Architektin/Architekt) für die weitere Planung und Ausführung zu finden.

Ergebnis – 1.- 3. Preis

1. PreisFZ ARCHITEKTEN GmbH, Hamburg

ARCHITEKTUR
de+ architekten gmbh, Berlin
Verfasser: Claudia Euler, Jan Dilling

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Beurteilung der Jury

Die grundlegende Idee einer Fassadengestaltung, die sich an Duktus und Plastizität der ursprünglichen Gebäude orientiert, wird von der Jury positiv beurteilt. Die Gebäude A und D werden entsprechend durch die farbige Gestaltung der plastischen Elemente der Bandfassaden hervorgehoben, während die Gebäudeteile B und C schlicht und zurückhaltend bleiben. Sie werden kontrastiert durch einen davorgesetzten, modern ausformulierten Baukörper mitGrünfassade und Dachgarten.Gestalt und Wirkung dieses plastisch ausgestalteten Baukörpers werden in Bezug auf Ausdruck, Proportion und Platzierung im Stadtraum kritisch diskutiert. Als gelungen wird die in der Konsequenz neu geordnete Erschließung zur Hofseite des Gebäudeensembles betrachtet. Durch das im 2. Bauabschnitt unter dem Neubau mit den Bestandsbauten B und C verbundene großzügige Foyer zur Otto-Braun-Straße ergibt sich zur Kreuzung an der Karl-Marx-Allee ein Vorplatz. Zusammen mit dem neu und gut platzierten Durchgang zwischen Haus A und B bietet sich vom Alexanderplatz kommendso ein direkterWeg zum Hofbereich.Während die Adressbildung im zweiten Bauabschnitt durch den markanten Baukörper mit einer klaren Geste neu artikuliert wird, werden wenig Aussagen für den 1. Bauabschnitt getroffen. Die als Teil eines durchgehend gestalteten Sockelbereichs vorgeschlagenen farbigen Eingangsportale für die Gebäude A, B und C und der wieder hergestellte Eingang Haus D werden als gut und zurückhaltend bewertet. Allerdings fehlen Aussagen zur Erhöhung der Qualität des Gebäudevorfelds ohne den 2. Bauabschnitt.Den Verfassern gelingt durch die sensible Herangehensweise an die Gestaltung der Fassaden von Haus A und D auf Basis der alten Gliederung mit wahlweise farbigen Photovoltaik-, Glas-oder Metallmodulen eine gelungene Neuinterpretation. Die energetische Sinnfälligkeit der PV-Module bei insgesamt geringem Flächenanteil wäre hier noch zu prüfen. Für die ebenfalls am Bestand orientierten, schlicht gehaltenen Fassade der Gebäude B und C wird ein gesonderter „Kunst am Bau“-Wettbewerb vorgeschlagen, was ebenfalls als guter Vorschlag gewertet wird.Erfüllung der Funktionsanforderungen, Konstruktionsraster Sonnenschutz Blendschutz,Bauphysik Wärme-und SchallschutzFunktionalität und Nutzungskomfort, Aufwand und Angemessenheit der Konstruktion, Material, Technik Realisierbarkeit.Die neuen Fassadenelemente werden konstruktiv konsequent auf die Bestandsdecken aufgesetzt. Aufwendige Arbeiten im Bereich der alten Verankerungen können so vermieden werden, die als Sandwichelemente ausgebildeten Bauteile belasten zudem das Tragsystem nicht unnötig. Die Realisierbarkeit erscheint aufgrund des gewählten Konstruktionssystems sehr gut.Der Fenstersturz liegt dann allerdings tiefer als in der ursprünglichen Planung, was Einschränkungen im Bezug auf das Tageslicht bedeutet. Bei insgesamt 30 % Fassadenanteil werden 30% als öffenbar ausgewiesen. Es wäre zu prüfen, ob die zweischaligen Hybridfenster nicht mehr Öffnungsanteil erlauben, um den Nutzungskomfort zu erhöhen. Insgesamt gelingt den Verfassern mit ihrem Entwurf für die Neugestaltung der Fassaden des Hauses der Statistik und ihrem Vorschlag für einen gesonderten „Kunst am Bau“-Wettbewerb für die Häuser B und C ein überzeugender Beitrag, der als angemessen konstruiert und sehr gut gestaltet bewertet wird.

Ein 2. Preis DFZ ARCHITEKTEN GmbH, Hamburg

ARCHITEKTUR
DFZ ARCHITEKTEN GmbH, Hamburg
Verfasser: Stephen Kausch
Mitwirkende: Mathias Scheuren, Christoph Peetz, Yundi He, Matthias Wolf,Christoph Peetz, Wolfgang Gruber

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Beurteilung der Jury

Der gewählte Entwurfsansatz unter Beibehaltung der Bestandsbaukörper wird begrüßt.Die Ensemblewirkung des Hauses der Statistik wird im RA 1 in seiner städtebaulichenWirkung nicht verändert, sondern durch die Angleichung der Fassaden zusätzlich gestärkt.Der ergänzende Bügelbau im RA 2 (Kulturband Mitte) wirkt stadträumlich stimmig und gut gesetzt. Die räumliche Qualität unter dem aufgeständerten Bügelbau wird jedoch kontrovers diskutiert. Hier stellt sich vor allem die Frage, ob es gelingen wird, den Raum unter und die angebotenen Flächen im neuen Bügelbau im ausreichenden Maß zu beleben.Positiv aufgenommen wird die entschiedene Verknüpfung mit dem hinteren Hofbereich über einen großzügigen Durchgang zwischen Haus A und B.Für die Fassung ohne den RA 2 bleibt der Verfasser, mit Ausnahme der Gestaltung des Vorbereiches vor Haus A, eine Aussage zur städtebaulichen Qualität der Sockelzone schuldig.Die Fassaden werden nahe an der Wirkung des Originals rekonstruiert.Die Differenzierung der Reliefwirkung vom Haus A und D zu den Häusern B und C, welche über eine einheitliche Fassung zusammengezogen werden, wirkt schlüssig. Der Verfasser macht eine Reihe von Vorschlägen (Schriftband, Differenzierung matt zu glänzend), welche in der Durcharbeitung ein der Bauaufgabe angemessenen Grad der Differenzierung erwarten lässt.Sehr kritisch wird die fehlende Aussage zur Brandschutzqualität des Brüstungsbandes (Brandriegel) gesehen. Für die vorgeschlagene Leichtbaufassade ist der entsprechende Verwendbarkeitsnachwies zu erbringen.DerAnsatz, über die nach oben verlängerten Glasfassaden neue Aufenthaltsbereiche im Dachbereich zu schaffen wird im Grundsatz begrüßt. Dabei wird jedoch das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen kritisch hinterfragt, zumal die Realisierung der Kopfbauten den brandschutztechnischen Bestandsschutz der Gebäude gefährdet und umfangreiche Nachrüstmaßnahmen erforderlich machen könnte.Die Mediale Bespielung der Kopfbauten wird vom Denkmalamt aufgrund der Umgebungswirkung sehr kritisch gesehen und müsste im Realisierungsfall überprüft werden.Bezüglich der Realisierungskosten für den RA 1 lässt die Arbeit, mit Ausnahme der Kopfbauten, einen kostensparende Umsetzung erwarten.Die Baukosten des Bügelbaus werden aufgrund der Konstruktion als aufgeständertes, verglastes Fachwerk und das ungünstige Verhältnis von Hüllfläche zu Nutzfläche hoch ausfallen.Der Bügelbau ist im EG und 1.OG mit dem Bestandsgebäude verbunden.Kritisch hinterfragt wird hierbei, ob die vorgezogene Realisierung des RA 1 und das nachträgliche Ansetzen desBügelbaus bautechnisch umsetzbar ist.Die Arbeit zeigt einen sehr guten und differenzierten Umgang mit dem Thema der Bestandsfassade und dem das Ensemble umgebenden Stadtraum.

Ein 2. Preis Winking – Froh Architekten GmbH, Berlin

ARCHITEKTUR
Winking – Froh Architekten GmbH, Berlin
Verfasser: Martin Froh
Mitwirkende: Besian Nuellari, Nicola Perdomi, Nico Jäckisch

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Beurteilung der Jury

Die Arbeit besticht durch ihre weitgehende Orientierung an der Gestaltung der 60er Jahre, wenn hierbei auch auf einige wesentliche bauzeitliche Details verzichtet wird. Die städtebauliche Arrondierung erfolgt auf scheinbar selbstverständliche Weise durch die Verlängerung von Haus A um 2 Gebäudeachsen und der Anordnung eines zweigeschossigen Riegels an der Otto-Braun-Straße, der an seinem nördlichen Ende als viergeschossiger Kopfbau den Eingang zu Haus D definiert. Der neue Gebäuderiegel wird mit dem Bestandsobjekt über einen eingeschossigen Verbindungsbau mit begrünter Dachfläche verbunden. Der Erweiterungsbau nimmt Gewerbliche-und Gastronomie-nutzungen auf. Seine Qualitäten liegen in der sinnfälligen, stringenten Definition der Raumkante zur Tunneleinfahrt und in der Stärkung der Markanz von Haus A. Kritisch gesehen werden jedoch sowohl die Tiefe der unbelichteten Erdgeschosszone, als auch die Nähe zur Straße, die wederausreichend Raum für Bäume noch für Passanten lässt. Positiv gesehen werden die beiden erdgeschossigen Verbindungen mit angelagerten Nutzungen zum Hofraum hinter Haus B/C, jedoch scheint deren Dimensionierung bei der gegebenen Gebäudetiefe zu gering.Genehmigungsrechtlich droht das Gebäude durch die starke Erweiterung seinen Bestandsschutz zu verlieren, was hinsichtlich des Brandschutzes zu Problemen führen könnte.Die konstruktive Ausbildung der neuen Fassade wird als innengedämmtes Stahlbetonfertigteil vorgeschlagen. Die Konstruktion wird geschickt in die Lasteinleitpunkte der historischen Fassade eingebaut, jedoch hier entsprechend thermisch getrennt. Insgesamt verspricht diese konstruktiv anspruchsvolle Ausführung der Brüstungselemente eine nachhaltige, beständige Konstruktion, die allerdings vor allem vor dem Hintergrund bauphysikalischer Aspekte einer äußerst präzisen Detaillierung und Ausführung bedarf.Die Gestaltung der Fertigteile wird der bauzeitlichen Gestaltung entlehnt, die jedoch leider farbig nur sehr reduziert wiedergegeben wird. Die Übertragung der Strukturplatten von Haus A auf Haus B/C erscheint hier ebenso wenig verständlich. Zu diskutieren ist in diesem Zusammenhang auch, ob die Erweiterung von Haus A ohne gestalterische Auswirkung im gleichen Fassadenduktus wie das Bestandsobjekt fortgeführt werden sollte.Die Dimensionierung und Materialität der Fensterelemente erscheint angemessen und verspricht im Zusammenspiel mit den Betonelementen insgesamt eine gelungene Fassadenkomposition, die allerdings einer Weiterentwicklung in Oberfläche und Farbigkeit bedarf.Die Arbeit stellt insgesamt einen wertvollen Beitrag zur gestellten Aufgabe dar, der auch ohne die vorgeschlagenen Erweiterungsbauten langfristig eine gut gestaltete Fassade versprichtdie sich am historischen Vorbild konstruktiv wie gestalterisch messen kann.

3. Preis Knoche Architekten BDA, Leipzig

ARCHITEKTUR
Knoche Architekten BDA, Leipzig
Verfasser: Prof.Christian Knoche, Gaby Kannegießer
Mitwirkende: Leon Pascal Keller

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Beurteilung der Jury
Konsequente Beschränkung auf die Bestandsvolumina und eine davon abgelöste, untergeordnete Ergänzung mit drei kleineren Pavillons sowie einem neuen Eingangsvorbau vor Bauteil D zeichnen den Entwurfsansatz aus. Das neben den Pavillons für den Ideenteil angebotene erhöhte Plateau vor der gesamten Gebäudelänge an der Otto-Braun-Straße bietet einen gut nutzbaren Vorbereich mit Filterfunktion vor den Gebäuden. Die kleinteilige Mischung von Situationen schafft mit der Grünverzahnung angenehme Aufenthaltsorte, deren Zuordnung dabei nicht überall sinnvoll erscheint. Die volle Durchgängigkeit des Plateaus erscheint allerdings eher als Hindernis denn als Aufwertung für diese Zone. Die beiden, dadurch in 2. Reihe liegenden Durchgänge in den Innenbereich werden begrüßtund entsprechen gut den geplanten Entwicklungen des Quartiers –allerdings bleibt der Zugang zu den Büroflächen hier eher untergeordnet bzw. geschieht repräsentativ nur über Gebäude D.Erklärte Absicht für die Fassaden ist es, durch die baukörperbezogene Neufassung von plastisch gegliederten Elementen die Klarheit der Figur zusätzlich zu stärken:Typisierte, faserbewehrte Zementplatten übersetzen die ursprüngliche Materialität in einer zeitgemäßen Fassung und werden hinsichtlich Realisierbarkeit grundsätzlich begrüßt.Die dem Bestand entlehnte regelmäßige Struktur von umlaufend gleichmäßig versetzt angeordneten Elementen vor den Kopfbauten A und D kontrastieren angenehm mit den ungleichmäßig verteilten Reliefplatten am Verbindungsbau. Die mineralische bzw. graue Farbwahl kann im spezifischen Kontextjedoch nicht völlig überzeugen.Insgesamt ist die gewählte Fassadenkonstruktion als gut realisierbar zu sehen, bietet jedoch darüber hinaus keine besonderen Überlegungen zur Nachhaltigkeit an.Ein in Summe präziser Beitrag für den Realisierungs-und Ideenteil, dessen Stärken in einer klaren und dem Ensembleduktus entsprechenden Neufassung der Fassaden liegt.

Verfahren

Das Verfahren wird als offener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 in zwei Phasen durchgeführt.

Preisgericht

Fachpreisrichter/innen
Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin/Kassel
Stefan Bernard, Landschaftsarchitekt, Berlin
Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow, Architektin und Stadtplanerin, Berlin
Kerk-Oliver Dahm, Architekt, Berlin
Prof. Claudia Lüling, Architektin, Berlin/Frankfurt
Arthur Numrich, Architekt, Berlin (Vorsitz)
Sachpreisrichter/innen
Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit, Bezirk Mitte von Berlin
Andrea Hofmann, Initiative Zusammenkunft Berlin
Jan Robert Kowalewski, Geschäftsführer, WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte
Manfred Kühne, Abteilungsleiter Städtebau und Projekte, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Sven Lemiss, Geschäftsführer, BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter/innen
Johannes Löbbert, Architekt, Berlin
Philipp Sattler, Landschaftsarchitekt, Berlin
Philipp Welter, Architekt, Berlin
Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichter/innen
Klaus Gendner, Prokurist und Geschäftsleitung, BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Kristina Laduch, Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung, Bezirk Mitte von Berlin
Karoline Scharpf, Abteilungsleiterin Projektentwicklung Bereich Quartiersentwicklung, WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte
Susanne Walter, Leiterin Referats Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Wettbewerbssumme

Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 171.000 € zzgl. Umsatzsteuer ausgelobt. Diese Summe wird aufgeteilt in 111.000 € für Preise und 60.000 € für Aufwandsentschädigungen der Teilnehmer der 2. Phase.

Termine

Ausgabe der Unterlagen Dienstag, 27.02.2017
Rückfragen bis Mittwoch, 07.03.2018
Protokoll der Rückfragen bis Montag, 12.03.2018
Abgabe 1. Phase Pläne: Montag, 09.04.2018
Modelle: Dienstag, 17.04.2018
1. Sitzung des Preisgerichts Donnerstag, 03.05.2018
und Freitag 04.05.2018
Ausgabe Unterlagen 2. Phase Dienstag, 08.05.2018
Teilnehmerkolloquium 2. Phase Montag, 14.05.2018
Rückfragen 2. Phase Freitag, 18.05.2018
Abgabe 2. Phase Pläne: Donnerstag, 28.06.2018
Modelle: Freitag 06.07.2018
2. Sitzung des Preisgerichts Freitag, 27.07.2018
Ausstellungseröffnung Montag, 20.08.2018

Rückfragen 2. Phase

Rückfragen konnten bis Mittwoch, den 16. Mai 2018, 18:00 Uhr gestellt werden. Das Protokoll der Rückfragen der zweiten Phase finden Sie unter Downloads > Protokolle.

Downloads

Teaser
Haus der Statistik, Berlin 2018-02-28 (PDF, 73 KB)
A | Auslobung
Haus der Statistik – Korrektur: 2018-03-06, s. Infobrief 1 Auslobung [PDF, 59,6 MB]
Haus der Statistik – Korrektur: 2018-03-06, s. Infobrief 1 Auslobung [PDF klein, 2,9 MB]
B | Planunterlagen
CAD-Daten Autocad: Lageplan, Ansichten, Schnitte, Details (ZIP, versch. Versionen: 8 MB)
CAD-Daten Vectorworks: Lageplan, Ansichten, Schnitte, Details (ZIP, versch. Versionen: 4 MB)
Pläne PDF: Lageplan, Ansichten, Schnitte, Details (ZIP, 2 MB)
Layoutvorlage Abgabe 1.Phase (ZIP, ca. 0,6 MB)
C | Weitere Unterlagen
Baufachliches Gutachten, Architekturbüro Schwarz AIG Berlin (Mai 1993) (PDF)
Bauphysikalisches Gutachten, Dipl.-Ing. C. Backhaus (Juni 1993) (PDF)
Gutachterliche Stellungnahme zum Zustand der Fassade, Annies & König (Oktober 1998) (PDF)
Wärmeschutz-Gutachten (EnEV 2002) und Tragwerksbegutachtung IBB Detlef Zoëga und Oskar Danai (Oktober 2002) – Link korrigiert: 08.03.18 (PDF)
Fassadenplanung (HU-Bau), Architekten Gössler (Juni 2003) (PDF)
Dokumentation Bauteilöffnungen (Kernbohrungen), GSU Gesellschaft für Sicherheits- und Umwelttechniken mbH (Februar 2016) (PDF)
Bericht zur Schadstoffuntersuchung und Nachbewertung von Fremdgutachten, GSU Gesellschaft für Sicherheits- und Umwelttechniken mbH (April 2016) (ZIP)
Ergänzende Schadstoffuntersuchungen, GSU Gesellschaft für Sicherheits- und Umwelttechniken mbH (Juni 2016) (ZIP)
Baufachliche Standards der BIM (PDF)
UNGEPRÜFT: Gutachterliche Stellungnahme zum Erhalt der Fassade am Gebäude A, Dipl.-Ing. Georg Wasmuth (Januar 2018) (PDF)
Bilddokumentation, Wettbewerbsgebiet (ZIP mit JPG, ca. 255 MB)
Fotos des Umgebungsmodells [ab 06.04.2018] (Ab 06.04.2018)
Bilddokumentation, Innenraum – 14.03.18 (ZIP)
Information zum Modellbau der 1. Phase –16.03.18 (ZIP,PDF/DWG/VWX)
Materialien zum Modellbau der 1. Phase – 06.04.18 (ZIP,3DM, JPG)
D | Dateien 2. Phase
Formblatt „Kennwerte 2. Phase“ NEU: 26.06.18 (XLSX)
CAD-Daten 2. Phase Autocad: Vorprüflayer, Modellbau – NEU: 31.05.18 (ZIP, versch. Versionen: 8 MB)
CAD-Daten 2. Phase Vectorworks – NEU: 31.05.18 (ZIP, versch. Versionen: 5 MB)
Formblatt „Kennwerte 2. Phase“ – NEU: 31.05.18 (ZIP, PDF/XLS/XLSX)
Infoblatt Modellbau 2. Phase – NEU: 31.05.18 (PDF)
Infoblatt Vorprüflayer 2. Phase – NEU: 31.05.18 (PDF)
Formblatt „Verfassererklärung, 2. Phase“ (PDF)
Formblatt „Verfasserinformation, 2. Phase“ (XLSX)
Protokolle
Protokoll der Rückfragen 1. Phase – 19.03.18 (PDF)
Protokoll des ersten Preisgerichts – NEU: 29.05.18 (PDF)
Protokoll des ersten Preisgerichts – Korrektur: 11.06.18 (PDF)
Protokoll der Rückfragen 2. Phase, des Teilnehmerkolloquiums und Hinweise – NEU: 29.05.18 (PDF)
Protokoll des zweiten Preisgerichts – NEU: 13.08.18 (PDF)
Infobriefe
Infobrief 7– Einladung zum TNK (LINK)
Infobrief 6– Entscheidung der 1. Preisgerichtssitzung (PDF)
Infobrief 5 – 06.04.18 (LINK)
Infobrief 4 – 06.04.18 (LINK)
Infobrief 3 – 03.04.18 (LINK)
Infobrief 2 – 20.03.18 (JPG)
Infobrief 1 (PDF)
Archiv
Haus der Statistik 2018-02-27 Auslobung [PDF klein, 2,9 MB]

Haus der Statistik, Berlin — Offener 2-phasiger Realisierungswettbewerb Februar 22, 2018